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19.04.2017, 13:42 Uhr ZU DEN PLÄNEN VON EMSFLOWER

Kuipers ein Glücksfall für Emsbüren

Kommentar von Thomas Pertz

Die Geschäftsführer (von links) Barth, Tom und Bennie Kuipers. Foto: Heinz KrüsselDie Geschäftsführer (von links) Barth, Tom und Bennie Kuipers. Foto: Heinz Krüssel

Emsbüren. Das niederländische Familienunternehmen Kuipers ist zu einem Glücksfall für Emsbüren geworden, meint der Kommentator.

Es mag 2004 in Emsbüren sicherlich Stimmen gegeben haben, die von einem „verrückten Holländer“ sprachen, der an der Autobahn Gewächshäuser auf einer Fläche von über 100 Fußballfeldern bauen wolle. Heute lacht über Bennie Kuipers niemand mehr, im Gegenteil. Der Unternehmer hat mit seiner Großinvestition am Autobahnkreuz A30/A31 den entscheidenden Impuls für die weitere gewerbliche Entwicklung dort gegeben.

Aus welchem Holz der Niederländer geschnitzt ist, wurde Ende November 2005 deutlich, als Teile des noch nicht fertiggestellten XXL-Gartenbaubetriebs unter Schneelasten eingestürzt waren. Kuipers meisterte diese Herausforderung, unterstützt von der damaligen Verwaltungsspitze um Bürgermeister Norbert Verst.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Seit 2004 hat der Unternehmer im Gewerbepark rund 140 Millionen Euro investiert. Dem Vernehmen nach sollen weitere Projekte folgen. Dabei verknüpft Kuipers moderne Produktions- und Umwelttechnik miteinander. Das beeindruckte 2010 sogar Kanzlerin Merkel. Das Naturholzheizkraftwerk bei Emsflower erzeugt CO2-neutrale Energie, da nur so viel Kohlendioxid beim Verbrennen freigesetzt wird, wie das Holz beim Wachsen aufgenommen hat.

Emsflower fördert im Übrigen auch den Tourismus im Ort. Vor allem aber fördert es das Areal am Autobahnkreuz, indem es weitere Ansiedlungen dort auslöst. Kuipers ist deshalb zu einem Glücksfall für Emsbüren geworden.


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