20.04.2017, 16:44 Uhr

Blömers dankt Förderern Nordhorn-Lingen bekommt „Lizenz ohne Auflagen“

Grund zum Jubeln hat die HSG Nordhorn-Lingen um Kapitän Nicky Verjans und Trainer Heiner Bültmann. Das Zwei-Städte-Team hat die Lizenz für die nächste Zweitliga-Saison erhalten. Foto: ScholzGrund zum Jubeln hat die HSG Nordhorn-Lingen um Kapitän Nicky Verjans und Trainer Heiner Bültmann. Das Zwei-Städte-Team hat die Lizenz für die nächste Zweitliga-Saison erhalten. Foto: Scholz

Lingen. Zufriedene Gesichter bei der HSG Nordhorn-Lingen. Das Zwei-Städte-Team hat die Lizenz für die nächste Zweitliga-Saison erhalten. „Die Freude über den positiven Bescheid ist vor dem Hintergrund der Anstrengungen der letzten Wochen besonders groß“, teilte Geschäftsführer Gerhard Blömers mit.

Die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga (HBL) hatte am Donnerstag die Entscheidungen mitgeteilt. Blömers war vorab telefonisch über die Lizenzerteilung durch Frank Bohmann (HBL-Geschäftsführung) informiert worden. Nach Blömers Angaben hat das Zwei-Städte-Team keine Auflagen erhalten. „Ich kenne das Schreiben noch nicht. Aber mir sind keine bekannt.“

Kraftakt

Dabei hatte die HSG Anfang März mitgeteilt, dass zur Deckung des aktuellen Etats rund 160000 Euro und für den Haushalt der nächsten Serie rund 200000 Euro fehlten. In einem Kraftakt mit Unterstützung von alten und neuen Sponsoren sowie der Fans hat der Verein die Lücke für diese Saison bereits gedeckt. Für die nächste Serie geht es nach Aussagen von Thomas Lüdtke vom HSG-Business-Team „gut voran. Wir sind noch dabei.“ Mit Alex Terwolbeck hat gerade erst ein Spieler einen Vertrag für die kommende Serie unterzeichnet. Weitere, so hieß es, werden zeitnah folgen.

Dank an Förderer

„Wir sind sehr zufrieden, dass es geklappt hat“, meinte Lüdtke, der auf noch einige interessante Gespräche verwies. Blömers dankte Förderern und Fans „für die tolle Unterstützung.

Lizenz für 19 Zweitligisten

Die HBL erteilte 19 Zweitligaklubs die Lizenz vorbehaltlich der sportlichen Qualifikation die Lizenz 2017/18 teilweise mit Auflagen: EHV Aue, VfL Bad Schwartau, SG BBM Bietigheim, Dessau-Roßlauer HV 06, ThSV Eisenach, TV Emsdetten, TuSEM Essen, TuS Ferndorf, TV 05/07 Hüttenberg, HSG Konstanz, SG Leutershausen, TSG Ludwigshafen-Friesenheim, ASV Hamm-Westfalen, TV 1893 Neuhausen, HSG Nordhorn-Lingen, TuS N-Lübbecke, DJK Rimpar Wölfe, HG Saarlouis, Wilhelmshavener HV. Das abgeschlagene Schlusslicht HC Empor Rostock erhält vorbehaltlich der sportlichen Qualifikation die Lizenz unter einer aufschiebenden Bedingung. Er muss binnen einer Frist zum 4. Mai die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Im Falle der Nichterfüllung könnte Empor in der dritten Liga antreten.

Die Lizenzentscheide für Aufsteiger aus der 2. Bundesliga in die Handball-Bundesliga, für Aufsteiger aus den dritten Ligen in die 2. Bundesliga sowie für die Absteiger aus der Bundesliga in die 2. Bundesliga werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.


0 Kommentare