19.04.2017, 10:25 Uhr

Nahaufnahme Marie Reiners zwischen Leichtathletik und Fußball

Marie Reiners hat große sportliche Ambitionen. Foto: Martin GlosemeyerMarie Reiners hat große sportliche Ambitionen. Foto: Martin Glosemeyer

Meppen. Marie Reiners spielt Fußball. Und zwar richtig gut. Beim SV Meppen ist sie in der C-Jugend die Chefin in der Abwehr. Die 14-jährige Lingenerin wechselte von ihrer ersten Sportart Leichtathletik vor einigen Jahren zum Fußball. Und das mit großem Erfolg.

„Ich finde es sehr interessant, wie viel Neues ich aus jedem Training und Spiel mitnehmen kann“, freut sich Reiners, die beim SV Meppen in der C-Jugend in der Kreisliga gegen Jungenmannschaften antritt. Reiners spielt seit vier Jahren Fußball, obwohl sie auch im Bereich Leichtathletik sehr erfolgreich ist. Sie war mehrmals in ihrer Spezialdisziplin Vierkampf bei den Regionsmeisterschaften unter den ersten Drei platziert.

Bei „Jugend trainiert“ erfolgreich

Im vergangenen Jahr wurde sie mit der U-16-Mannschaft des VfL Lingen Landesmeister. Auch in der Schule war sie 2013 im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia mit dem Gymnasium Georgianum Lingen erfolgreich und holte auch in der Leichtathletik den Landesmeistertitel. „Ich mache auch heute noch Leichtathletik, jedoch nicht mehr so leistungsorientiert wie früher“, kommentiert Reiners, die vier Mal in der Woche trainiert.

Vier verschiedene Trainingsstandorte

Zwei Mal übt sie fleißig beim SV Meppen, einmal bei ihrem alten Verein Olympia Laxten und einmal in der Auswahl NFV-West. Da bleibt nicht mehr viel Zeit für andere Sportarten, wenngleich Reiners auch versucht noch ein bis zweimal in der Woche beim VfL Lingen mitzutrainieren.

Schule erste Priorität

Und dennoch hat Reiners noch Zeit für andere Dinge. „Ich passe auf, dass vor allem meine Freunde und meine Schulnoten nicht unter dem Fußball leiden.“ Mit ihren Freundinnen geht sie häufig an die frische Luft, treibt Sport und guckt bei anderen Fußballspielen zu. In der Schule liebt sie im Sportunterricht allerdings eher Schwimmen und Turnen. „Da falle ich ein wenig aus meinem Muster“, sagt sie.

„Mannschaftssport geprägt“

Im Fußball reizt Reiners vor allem der Teamgeist. „Da ich lange Zeit nur Einzelsportarten betrieben habe, hat mich der Fußball als Mannschaftssportart besonders geprägt.“ Beim Fußball findet sie es vor allem positiv, dass sie aufgrund von vielen Mannschafts- und Trainerwechseln immer wieder neue Instruktionen bekommt. „Ich werde immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt.“

Unterstützung durch Familie

Besonders stark ausgeprägt ist bei Reiners die Motivation. „Diese ist nicht zu toppen. Im Training bin ich sehr offen für Kritik und möchte diese auch schnellstmöglich umsetzen“, so Reiners, die von ihrer Familie unterstützt wird. „Ohne sie würden meine Erfolge nicht stattfinden.“

Reiners strebt noch mehr Spielpraxis an

Arbeiten möchte Reiners im Fußball an ihrem Offensivverhalten. „Ich möchte das Dribbling nach vorne verbessern und an meinem Selbstvertrauen in fremden Mannschaften arbeiten.“ Als nächstes Ziel peilt Reiners die U-17-Juniorinnen Bundesliga des SV Meppen an, in der sie in der nächsten Saison spielen wird. „Ich möchte mich da beweisen, um dort eventuell eine konstante Position einzunehmen.“ Darüber hinaus überlegt sie, ein Zweitspielrecht bei einer C-Junioren-Mannschaft zu beantragen, um noch mehr Spielpraxis zu bekommen.

Ziel: Sportschule in Köln

Neben den sportlichen Ambitionen hat Reiners ein großes Ziel. „Mein Traum ist an der Sporthochschule in Köln angenommen zu werden.“ Dafür setzt Reiners auch in der Schule am Gymnasium Georgianum schon früh Prioritäten. „Seit der fünften Klasse bin ich in der Sportklasse und nun in der Neigungsgruppe, wo wir in der Vielfalt ausgebildet werden. Mein Ziel ist es, am Georgianum das Sportabitur abzulegen.“


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