14.04.2017, 10:50 Uhr

„Mitmachen, mitfördern, mitgewinnen“ Startschuss zur 28. Emsland-Sporttombola im Kino Papenburg

Den symbolischen Startschuss zur 28. Sporttombola in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste gaben Rudolf Seiters, Gitta Connemann und Bernd Busemann ab (v.l.). Foto: Helmut DiersDen symbolischen Startschuss zur 28. Sporttombola in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste gaben Rudolf Seiters, Gitta Connemann und Bernd Busemann ab (v.l.). Foto: Helmut Diers

Papenburg. Großer Bahnhof beim symbolischen Startschuss der 28. Emsland-Sporttombola im Foyer des zweiten Stocks des Kino Papenburg. Zahlreiche Sport-Funktionäre und Politiker unterstützen die Veranstaltung.

Richard Schimmöller, Vorsitzender der Sporthilfe Emsland, konnte dazu Schirmherr Dr. Rudolf Seiters, Präsident des DRK, Landtagspräsident Bernd Busemann, die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann, den Papenburger Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, KSB Präsident Michael Koop und weitere Vertreter des KSB Emsland, des Kuratoriums der Sporthilfe, des Bogensportclubs Werlte sowie Thea und Helmut Muckli als Gastgeber begrüßen.

Chance für Sportvereine

Schimmöller beschrieb die Sporttombola, die offiziell am Ostermontag (17. April) beginnt und am 4. Juni endet, als „eine Chance für die Preisstifter, um Aufmerksamkeit auf ihren Verein, Einrichtung oder Firma zu lenken“. Die Tombola werde auch dieses Jahr bis in die kleinsten Winkel des Emslandes getragen. Für die Sportvereine biete sich die Chance,da ein Euro pro verkauftem Los gleich in die Vereinskasse fließe, für sich selbst durch den Losverkauf auch etwas zu tun.

Ziel: 125000 abgesetzte Lose

Über 100000 Preise sind in diesem Jahr ausgesetzt. Der „Superpreis“ von 10000 Euro wird am 7. Juli auf der Waldbühne Ahmsen unter den zehn möglichen Hauptgewinnern von je 4000 Euro ausgelost. Schimmöller, der Gründervater der Sporthilfe Emsland, rief alle Losverkäufer auf, viele Lose zu verkaufen, um das gesteckte Ziel von 125000 abgesetzten Losen in diesem Jahr zu erreichen.

Wichtiger Baustein im emsländischen Sport

„Mitmachen, mitfördern, mitgewinnen“, lautet dabei das Motto für Losverkäufer und Loskäufer. Seiters, der eigens für den symbolischen Startschuss zu Beginn der Emsland-Sporttombola seinen Urlaub auf Gran Canaria unterbrochen hatte, zitierte den ehemaligen DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger, der einmal gesagt habe, „die Emsland-Sporttombola ist die größte, bedeutendste und wichtigste Sportförderung unter den regionalen Sportförderungen in Deutschland“. Dem schloss sich Seiters ohne Umschweife an und rief die Bürger auf, Lose zu kaufen. „Die Emsland-Sporttombola ist ein ganz wichtiger Baustein im emsländischen Sport. Ohne sie würde der Sport im Emsland nicht so gut dastehen“.

„Früher hat man über das Emsland gelacht“

Gastgeber und Kuratoriumsmitglied Helmut Muckli kannte genau den Grund des Erfolgs der Emsland-Sporttombola: „Früher hat man über das Emsland gelacht, hat die Kfz-Kennzeichenbuchtaben EL als Entwicklungsland widergegeben. Heute lachen wir, weil wir wie mit der Sporthilfe zusammenhalten und anpacken“. Und Muckli weiter: „Die Kunst wird sein, diese Idee der Sportförderung im Emsland auf die nächste Generation zu übertragen“.

Symbolisches Bogenschießen

Dickes Lob und große Anerkennung gab es für die Sporttombola und Sporthilfe vom Sparkassenvorstand Ludwig Momann, der den Fokus in diesem Zusammenhang auf das im Emsland hoch ausgeprägte Ehrenamt lenkte. „Nur weil so viele Ehrenamtler sich in der Sporttombola engagieren, ist sie so erfolgreich“. Natürlich durfte bei dem Auftakt zur 28. Sporttombola der symbolische Startschuss mit Pfeil und Bogen unter der Regie einiger Mitglieder des Bogensportclubs Werlte nicht fehlen.

Momann am treffsichersten

Dort traf dann in einem Wettbewerb unter den gestrengen Augen der Schiedsrichter Hermann Nortmann, Carina Dirksen und Simone Hunfeld (KSB Emsland) am besten Ludwig Momann. Als Preis winkte ihm eine Sporthilfemütze und ein Sporthilfe-T-Shirt. Rang zwei sicherte sich Gitta Connemann (CDU-MdB), die sich über ein Sporthilfe-T-Shirt freuen durfte. Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft hatte mit Rang drei das Nachsehen und verließ das Kino Papenburg mit einer Sporthilfemütze.


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