21.03.2017, 12:00 Uhr

Carsten Kurz Erster im Großen Preis Wulfers gewinnt Springen mit Siegerrunde beim RFV Sögel

Im Sattel von Havinga`s Barco van der Valcke gewann Katharina Wulfers das S*-Springen mit Siegerrunde beim Hallenspringturnier des RFV Sögel. Foto: DiersIm Sattel von Havinga`s Barco van der Valcke gewann Katharina Wulfers das S*-Springen mit Siegerrunde beim Hallenspringturnier des RFV Sögel. Foto: Diers

Sögel. 38 Reiterpaare haben sich beim Großen Preis von Sögel, einem Springen der schweren Klasse mit Stechen, zum Abschluss des dreitägigen Hallenreitturniers des RFV Sögel in der Reithalle Jägerhof gegenseitig das Leben schwer gemacht.

Die besten Karten hatte Carsten Kurz vom Markgräfler RV Buggingen in der Nähe von Müllheim im Südwesten von Baden-Württemberg in der Hand, er gewann im Sattel von Coleur Cornaline das Springen nach Stechen, das insgesamt zwölf Reiter erreichten. Kurz, seit Jahren Stammgast in Sögel, blieb sowohl im Umlauf als auch im Stechen ohne Fehl und Tadel. An seine Zeit von 28,95 Sekunden kam kein anderer Mitbewerber ran.

Kurz überzeugt bereits im Umlauf

Schon im Umlauf hatte Kurz mit der zweitschnellsten Zeit angedeutet, dass mit ihm zu rechnen sei. Er sollte Wort halten und verwies Manuel Feldmann auf Limbo W vom RFV Isterberg, der im Stechen 29,49 Sekunden verbuchte, auf Rang zwei. Der Isterberger brachte das Kunststück fertig, sein zweites Pferd Upercut du Very nicht nur fehlerfrei durch den Umlauf zu manövrieren, sondern auch durch das Stechen. Im Ziel blieben die Uhren bei 29,71 Sekunden stehen. Das war gleich auch noch der dritte Rang in der Gesamtwertung.

Wulfers Vierte beim Großen Preis

Platz vier in der Wertung des Großen Preises von Sögel sahnte die 30-jährige Katharina Wulfers im Sattel von Havinga`s Barco van der Valcke ab. Die Amazone, die als Bereiterin im Spahnarrenstätter Reitstall Hartwig Rohde beheimatet ist und für den RFV Lastrup startet, blieb sowohl im Umlauf als auch im Stechen fehlerfrei und schrammte mit 31,25 Sekunden nur knapp am Sieg vorbei. Den konnte sie vor einem Jahr an gleicher Stelle im Großen Preis landen. Damals war es für Wulfers der erste Sieg in einem schweren Springen der Klasse S.

„Das hat Spaß gemacht“

Dass Wulfers dieses Mal nicht wieder gewann, konnte sie gut verschmerzen. Mit Havinga`s Barco van der Valcke hatte sie tagszuvor ein schweres Springen der Klasse S* mit Siegerrunde klar für sich entschieden. „Das hat Spaß gemacht“, kommentierte Wulfers ihren Auftritt in der Siegerrunde, die neun von 36 Reitern erreichten. In der Siegerrunde blieben nur Wulfers und Hendrik Hofschröer auf Lüttingshof`s Converse vom RFV Herzlake fehlerfrei. Da Wulfers zehn Sekunden schneller im Ziel war als Hofschröer, der ganz auf Sicherheit ritt, gehörte ihr der Sieg. Hofschröer blieb Platz zwei vor Manuel Feldmann auf Zamoerai vom RFV Isterberg. Feldmann absolvierte zwar die schnellste Siegerrunde, brachte aber vier Strafpunkte ins Ziel.


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