19.03.2017, 19:14 Uhr

Niederlage beim VC Allbau Essen Volleyball: SC Spelle nach 0:3 endgültig abgestiegen

Christiane Witschen (Nr. 13) und Maren Rekers (Nr. 3) spielen mit dem SC Spelle-Venhaus in der nächste Saison in der Regionalliga. Foto: Werner ScholzChristiane Witschen (Nr. 13) und Maren Rekers (Nr. 3) spielen mit dem SC Spelle-Venhaus in der nächste Saison in der Regionalliga. Foto: Werner Scholz

Essen. Aufgrund der Ergebnisse der vergangenen Wochen war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus endgültig absteigen würden. Nun ist es soweit: Nach dem 0:3 (16:25, 17:25, 29:31) beim Tabellendritten VC Allbau Essen am Sonntag kann sich die Mannschaft von Trainer Michael Spratte offiziell nicht mehr retten.

„Ich bin schon traurig. Wir haben es spielerisch immer geschafft, mitzuhalten“, sagte Spratte. „Wir haben jedoch immer einfache Fehler gemacht. Hätten wir diese abgeschaltet, wären wir deutlich erfolgreicher gewesen.“ Diese einfachen Fehler zogen sich durch die gesamte Saison. Dabei machten die Spellerinnen keine Ausnahme in Essen.

Lange Zeit ausgeglichen

Die Gäste starteten konzentriert in die Partie, bis zum 15:15 gestalteten sie das Duell ausgeglichen. „Dann hat Essen den Druck bei den Aufschlägen erhöht“, berichtete Spratte. „Damit wurden wir überrollt.“

Zweiten Satz verschlafen

Den Auftakt zum zweiten Satz verschliefen die Emsländerinnen komplett, lagen schnell zurück. Daraufhin stellte Spratte sein Team um. Die Veränderungen verfehlten ihre Wirkung nicht, sodass Spelle wieder herankam. „Diese Leistungssteigerung konnten wir bis zum Ende konservieren“, betonte Spratte.

Ausgeglichener dritter Durchgang

Entsprechend offen gestaltete sich die Partie im dritten Satz. Der Aufsteiger ließ nicht locker und setzte die favorisierten Gastgeber ordentlich unter Druck. „Wir hatten gute Angriffsaktionen. Aber dann trat wieder das Manko auf, das uns die ganze Saison hinweg verfolgt und die Sätze kostet“, sagte Spratte. Die einfachen Fehler schlichen sich wieder ein, sodass die Spellerinnen wieder einmal als Verlierer die Halle verließen.

„Mangelnde Erfahrung“

Mit nun mehr neun Punkten Rückstand auf das rettende Ufer bei noch zwei zu absolvierenden Partien ist der Abstieg besiegelt. Nach nur einer Saison also endet das Abenteuer 3. Liga. „Ich kann mir die einfachen Fehler nicht erklären. Vielleicht ist es die mangelnde Erfahrung und Coolness“, bilanzierte Spratte, der den Verein nach der Saison verlassen wird.


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