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20.04.2017, 18:25 Uhr KOMMENTAR

Schomaker-Wohnungsbau in Dörpen braucht Nachahmer

Kommentar von Maike Plaggenborg

Zum ersten Spatenstich für den Bau von altersgerechten Wohnungen trafen sich Vertreter der Schomaker-Dörpen-Stiftung, der Kirchengemeinde Emmaus und der Gemeinde Dörpen Anfang September 2016. Foto: Ann-Kathrin SchweersZum ersten Spatenstich für den Bau von altersgerechten Wohnungen trafen sich Vertreter der Schomaker-Dörpen-Stiftung, der Kirchengemeinde Emmaus und der Gemeinde Dörpen Anfang September 2016. Foto: Ann-Kathrin Schweers

Dörpen. Die Schomaker-Dörpen-Stiftung baut in Dörpen einen Wohnkomplex mit elf seniorengerechten Wohnungen, deren Miete günstiger ist als die ortsübliche bei Neubauten in Dörpen. Dieses Projekt braucht Nachahmer, weil der Gewinn in viele Richtungen strahlt.

Der Neubau von elf seniorengerechten Wohnungen im Dörpener Zentrum ist ein rundum vorzeigbares Projekt, weil viele Seiten dadurch gewinnen. Zunächst legt die Schomaker-Dörpen-Stiftung selbst ihr Vermögen an und produziert durch die Mieteinnahmen regelmäßige Einkünfte. Das sichert ihren Bestand und kommt wiederum weiteren Projekten zugute, die die Stiftung ihrer Satzung nach unterstützt.

Ebenfalls Profiteure sind die künftigen Mieter, die zu einem Preis unterhalb des üblichen für Neubauten in Dörpen ihren Alterssitz gestalten können. Wichtig dabei wäre, dass diejenigen Menschen daraus Nutzen ziehen können, die diesen Nachlass auch wirklich nötig haben. Hinzu kommt eine zentrale Lage des Hauses mitten im Ort, bei der die Infrastruktur optimal ist und die alte und älter werdende Menschen in der Dorfmitte platziert.

Nicht zuletzt dürfte auch die Gemeinde Dörpen über die weitere Innenverdichtung im Ort erfreut sein. Projekte wie diese sollten weitere Nachahmer finden.


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