27.10.2016, 16:53 Uhr

Letzte Sitzung der Wahlperiode Dank für insgesamt 83 Jahre Ratstätigkeit in Heede

Mit Urkunden wurde das Engagement Antonius Pohlmanns (l.) sowie der scheidenden Ratsmitglieder (v.l.) Wilhelm Tellmann, Gerhard Mauer, Heinz Hunfeld, Bernd Springfeld und Heiner Brand geehrt. Nicht auf dem Bild ist Heinz-Hermann Korte. Zu den ersten Gratulanten gehörte Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (r.). Foto: Jan-Hendrik KuntzeMit Urkunden wurde das Engagement Antonius Pohlmanns (l.) sowie der scheidenden Ratsmitglieder (v.l.) Wilhelm Tellmann, Gerhard Mauer, Heinz Hunfeld, Bernd Springfeld und Heiner Brand geehrt. Nicht auf dem Bild ist Heinz-Hermann Korte. Zu den ersten Gratulanten gehörte Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (r.). Foto: Jan-Hendrik Kuntze

Heede. Auf der letzten Sitzung der laufenden Legislaturperiode des Gemeinderates Heede sind die scheidenden Ratsmitglieder verabschiedet worden. Ebenfalls geehrt wurde Bürgermeister Antonius Pohlmann für seine 20-jährige Ratsmitgliedschaft.

Bei den sechs scheidenden Ratsmitgliedern, von denen eines nicht anwesend war, bedankte sich Pohlmann im Namen der Gemeinde Heede und überreichte Urkunden und Präsente. „Die Bereitschaft zum Engagement ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich“, so Pohlmann. Die meisten Mitgliedsjahre hatte dabei Heiner Brand zu verbuchen, der ein Vierteljahrhundert lang dem Gremium angehörte und davon 15 Jahre als stellvertretender Bürgermeister diente. „Zählen wir die Mitgliedsjahre aller scheidenden Ratsmitglieder zusammen, kommen wir auf 83 Jahre und drei Monate Ratserfahrung“, so Pohlmann. Mit dem Verweis auf diesen Erfahrungsschatz tat er die Hoffnung kund, dass der Abschied aus dem Rat nicht ein Ende des Engagements für die Gemeinde Heede bedeute.

„Gelebte Demokratie“

Auch Pohlmann selbst wurde eine Ehrung zuteil, auch wenn seine Amtszeit noch nicht zu Ende ist. So überreichte ihm Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken eine Urkunde des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes als Dank für 20 Jahre Ratstätigkeit und bezeichnete Pohlmanns Einsatz als „gelebte Demokratie“. Die Dorferneuerung und die verbesserte Infrastruktur seien untrennbar mit dem Bürgermeister verbunden. Dieser habe sich in hohem Maße um die Gemeinde verdient gemacht.

Studenten erarbeiten neues Kirmeskonzept

Neuigkeiten gab es auch bezüglich der Kirmes 2017. Pohlmann berichtete, dass sich eine Gruppe von Studentinnen der Universität Osnabrück um ein neues Konzept für das alljährliche Fest bemühe. Die jungen Frauen, die am Campus Lingen im Werbe- und Marketingbereich tätig sind, seien von der Gemeinde umfassend mit Informationen ausgestattet worden. Es gelte zu klären, ob das bisherige Konzept inklusive Viehauftrieb sowie die Veranstaltungsdauer von Samstags bis einschließlich Montags noch zukunftsfähig sei und es möglicherweise verbessert werden könne. Brand ergänzte, dass das voraussichtlich im Februar 2017 vorliegende Konzept zunächst ein Vorschlag sei. „Damit ist noch nichts entschieden. Wir werden uns das Konzept ansehen und dann gemeinsam entscheiden, was wir davon umsetzen wollen.“


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