25.07.2014, 13:12 Uhr

Innovation ist ein Muss Landrat Lübbersmann bei Druckerei Beucke in Dissen

Geschäftsführer Lutz Beucke (7. v.l.) ) führte Landrat Michael Lübbersmann (8.v.r.), Bürgermeister Hartmut Nümann (5.v.l.) sowie Dissener Ratsmitglieder und Mitarbeiter des Landkreises Osnabrück durch seine Druckerei. Foto: Danica PieperGeschäftsführer Lutz Beucke (7. v.l.) ) führte Landrat Michael Lübbersmann (8.v.r.), Bürgermeister Hartmut Nümann (5.v.l.) sowie Dissener Ratsmitglieder und Mitarbeiter des Landkreises Osnabrück durch seine Druckerei. Foto: Danica Pieper

Dissen. In der Druckerei Beucke ist Landrat Michael Lübbersmann kein Unbekannter: Bereits vor drei Jahren stattete der CDU-Politiker dem Dissener Unternehmen einen Besuch ab. Bei einer erneuten Besichtigung informierte er sich jetzt über die aktuelle Entwicklung der Firma, die zurzeit an der Zusammenlegung der beiden Dissener Standorte arbeitet.

Mit einer über 250-jährige Geschichte handelt es bei der Firma Beucke um den ältesten Betrieb in Dissen. Als Buchbinderei gegründet, hat sich das Unternehmen mittlerweile auf die Druckveredlung und Verarbeitung von flexiblen Verpackungen spezialisiert, vor allem aus der Lebensmittel-, Getränke- und Zigarettenindustrie. „Das ist ein hart umkämpfter Markt“, erklärte Geschäftsführer Lutz Beucke seinen Gästen, darunter Landrat Michael Lübbersmann und Bürgermeister Hartmut Nümann. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, seien Produktivität und Know how nötig – und regelmäßige Investitionen: „Man muss immer vorne mit dabei sein. Ein, zwei Jahre Investitionsstau und man ist weg“, so Beucke. So investierte das Unternehmen kürzlich in eine neue Druckmaschine, die voraussichtlich im Oktober in Betrieb geht. Außerdem plant Beucke die Zusammenlegung seiner beiden Dissener Standort bis zum Ende des Jahres. So soll der Offsetdruck vom Zentrum in das Industriegebiet verlegt werden, wo der Tiefdruck und die Geschäftsführung beheimatet sind.

Mit den Rahmenbedingungen in Dissen sei man zufrieden, so Lutz Beucke. Einige Wünsche hatte der Geschäftsführer dennoch: Den Ausbau der A33 und eine schnellere Internetverbindung. Problematisch sei auch die voraussichtliche Schließung des Dissener Klinikums: „Für uns ist das ganz schlecht“, erklärte Beucke. „Die Betriebe müssen die Sicherheit haben, dass eine Notfallversorgung vorhanden ist“, meinte Lübbersmann. „Da wird es definitiv Gespräche geben.“

Bei seinem Besuch zeigte sich Lübbersmann vor allem von der Innovationsfähigkeit der Firma Beucke beeindruckt, für die das Unternehmen kürzlich mit dem TOP-100-Preis ausgezeichnet wurde. Sein Fazit: „Wir sind froh, dass wir sie haben.“


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