20.04.2017, 16:16 Uhr

Pilot unverletzt Segelflieger muss auf Acker in Pente landen

Auf einem Acker in Pente musste ein Segelflugzeug wegen fehlender Thermik landen. Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeAuf einem Acker in Pente musste ein Segelflugzeug wegen fehlender Thermik landen. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Pente. Wegen fehlender Thermik musste am Donnerstagnachmittag, 20. April 2017, ein Segelflugzeug auf einem Acker an der Kreuzung Lange Wand/ Zitterweg in Pente landen. Der Pilot blieb unverletzt, das Flugzeug blieb unbeschädigt.

Gegen 12.30 Uhr war der Pilot vom Flugplatz Achmer aus gestartet. Zwei Stunden konnte er bestes Flugwetter genießen, bis sich die Bedingungen plötzlich verschlechterten. „Den Umgang mit solchen Dingen kann und muss man lernen und üben“, meinte der Ibbenbürener nach der „Außenlandung“, wie es in Fachkreisen heißt. Wenn die Thermik nachlasse, müsse man sich eben eine geeignete Fläche zur Landung suchen, „damit es nicht in die Bäume geht“. Segelflieger sprechen nicht von einer Notlandung, da es ihnen wie auch Hubschrauberpiloten erlaubt ist, „auf einer Wiese zu landen“.

In diesem Fall ging jedenfalls alles gut aus. Helfer vom benachbarten Flugplatz Achmer mussten das Fluggerät anschließend vom Acker ziehen, ihn auseinanderbauen und wieder nach Achmer bringen. Während der Wartezeit hätten sich viele Vorbeikommende erkundigt, was passiert sei und hätten ihre Hilfe angeboten, berichtete der Rentner aus Ibbenbüren. „Das ist doch heutzutage auch schon was Besonderes.


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