21.03.2017, 11:03 Uhr

Zusammenarbeit beendet Dank an Bramscher Firma Sanders für Flüchtlings-Engagement

Blumen überreichten (von links) Bramsches Bürgermeister Heiner Pahlmann, Nora Steinbrügge und Natalia Gerdes (rechts) vom Diakonischen Werk an Sanders-Mitarbeiter Andreas Mathlage. Foto: Diakonisches Werk BramscheBlumen überreichten (von links) Bramsches Bürgermeister Heiner Pahlmann, Nora Steinbrügge und Natalia Gerdes (rechts) vom Diakonischen Werk an Sanders-Mitarbeiter Andreas Mathlage. Foto: Diakonisches Werk Bramsche

Bramsche. Fast zwei Jahre lang hat die Bramscher Firma Sanders Flächen zur Lagerung von Sachspenden für die Landesaufnahmebehörde (LAB) Hesepe zur Verfügung gestellt. Die Zusammenarbeit wurde nun beendet – ein Anlass für die Stadt Bramsche und das Diakonische Werk, Dank zu sagen.

Die im Jahr 2015 entstandene Not im Bereich der Sachspendenaufbewahrung und Sortierung wurde mit Hilfe von vielen engagierten Einrichtungen und Einzelpersonen überwunden. Die Firma Sanders, so heißt es in einer Pressemitteilung des Diakonischen Werks Bramsche, habe dazu besonders beigetragen, indem sie Lagerräume zur Verfügung gestellt hat. Auch die Mitarbeiter der Firma Sanders haben sich demnach persönlich und über die Arbeitszeit hinaus für die Flüchtlingsarbeit eingesetzt.

Ein besonderer Dank galt Andreas Mathlage, der sich sehr intensiv in die Netzwerkarbeit eingebracht habe. Er hat im Projekt „Ehrenamtliche helfen Flüchtlingen“ gemeinsam mit Nora Steinbrügge vom Diakonischen Werk und Josephine Schusser (LAB) die Arbeit koordiniert.

Dank der Unterstützung des Unternehmens Sanders war die getrennte Aufbewahrung von Sommer- und Winterkleidung für Flüchtlinge der LAB Hesepe möglich. Mit weiterer Hilfestellung der Werkgemeinschaft „Die Brücke“ und der Kleiderkammer der LAB wurde ein gutes Versorgungssystem aufgebaut. Die Mitwirkenden im Projekt des Diakonischen Werkes Bramsche „Ehrenamtliche helfen Flüchtlingen“ hatten dadurch bessere Arbeitsbedingungen als vorher: Die vorsortierten Sachen konnten sofort in die Kleiderkammer gebracht werden und wurden dort an die Menschen ausgegeben, um ihre Not zu lindern.

Nach dem Ausstieg der Firma Sanders aus dem Netzwerk werden die übrigen Projektpartner die Arbeit auffangen und weiterhin die Flüchtlinge in der LAB mit Kleidung versorgen. Die Stadt Bramsche, die Brücke, die LAB und das Diakonische Werk stehen weiterhin in enger Zusammenarbeit.


Kleider- und Sachspenden für die LAB Hesepe werden in haushaltsüblichen Mengen bei der Werkgemeinschaft „Die Brücke“, Bramscher Straße 13, angenommen. Anlieferungszeiten sind dienstags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr. Was benötigt wird, ist stets aktuell nachzulesen auf www.bramsche-hilft.de.

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