27.11.2016, 19:02 Uhr

Stimmungsvolle Lieder und Texte Adventsnachmittag des Heimatvereins Schmittenhöhe

Der Kinder- und Schulchor unterhielten die Teilnehmer am Adventsnachmittag der Schmittenhöher. Foto: Holger SchulzeDer Kinder- und Schulchor unterhielten die Teilnehmer am Adventsnachmittag der Schmittenhöher. Foto: Holger Schulze

Engter/Kalkriese. So, wie es alle Jahre wieder Weihnachten wird, so verlässlich feiert der Heimatverein Schmittenhöhe seinen stets gut besuchten Adventsnachmittag. Am Samstagnachmittag war es wieder im Saal von Bei der Becke soweit.

Es ist eine gute Tradition, dass Helfried Witt mit seinem Schifferklavier mit dabei ist. Schwungvoll eröffnete er damit die Veranstaltung. Zum Heimatverein gehört ferner das Plattdeutsch. Rolf Lamla hieß daher anschließend die Gäste in dieser heimatverbundenen Mundart willkommen. Auch das nachfolgende Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“ wurde auf Plattdeutsch gesungen.

Auf Hochdeutsch folgte das Gedicht vom Weihnachtsmann, das Jannes und Amelie Zscherpe vortrugen.

Von den Vorbereitungen und Aufregungen rund um das Weihnachtsfest handelte die Geschichte, die Wilhelm Mügge vorlas. Ein weiteres Lied mit Helfried Witt leitete zum Auftritt des Kinder- und Schulchores über, der trotz der ernsten Erkrankung seines Leiters Sven Streich-Bruning nicht davon Abstand genommen hatte, die eingeübten Lieder vorzusingen.

Auf weitere Geschichten, vorgelesen von Marga Finke und Helga Gausmann, den Auftritt des Flötenensemble Westermann und ein gemeinsam mit Helfried Witt gesungenes Lied folgte der Sketch „Die Weihnachtsüberraschung“, gespielt von Margret Finke, Hans Kuhlmann und Dieter Thust. In dieser Geschichte spielten ein versehentlich eingesteckter Büstenhalter, die Eifersucht einer Gattin sowie ein Tanga für den Mann die Hauptrollen.

Geistliche Gedanken

Gegen Ende der Veranstaltung teilte Pastor Anderson Kopp einige Gedanken zum Advent mit den Schmittenhöhern . Seine Botschaft lautete: Gott kam und blieb. „Ein Herrscher, der die Welt verändern würde. Er kam und blieb als Mensch. Dass Gott als Mensch kam und blieb ist eine Zumutung für uns. Die Zumutung an uns ist die, dass er gebrechlich wie du und ich als Mensch gekommen ist. Damit müssen wir zurecht kommen.“, so Anderson Kopp weiter.

„Denn Gott hat ein Anliegen, das uns betrifft. Er kam und blieb, weil es um uns geht. Egal welche Hoffnungen Sie mit ihm verbinden, rechnen Sie damit, dass es ganz anders sein kann, als Sie es sich vorgestellt haben. Er will Gast sein, damit wir es gut haben. Mit dieser Geste ist die Hoffnung verbunden, dass diese Welt menschlicher wird. Auch wenn sie nur zu Weihnachten menschlicher wird, ist schon ein Stück gewonnen“, schloss Anderson Kopp seine kurze Ansprache und machte den Weg frei für abschließende Lieder und das Schlusswort von Rolf Lamla.


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