18.11.2016, 12:37 Uhr

Konzert bei Rosenhof-Tour Max Giesinger spielt 2017 in Bramsche


Bramsche. Max Giesinger kommt nach Bramsche. Der Chartstürmer („80 Millionen“, „Wenn sie tanzt“) wird am 8. Juni 2017 im Zirkuszelt hinter dem Tuchmacher-Museum die erste Station von „Rosenhof on Tour“ eröffnen. Bis zum 24. Juni bleibt die Rosenhof-Tour in der Stadt. Hier gibt es mehr Informationen.

Clubbetreiber Rüdiger Scholz und sein Mitarbeiter Christoph Hengholt, der für das Buchen der Bands verantwortlich ist, waren ins Bramscher Rathaus gekommen, um die erste Station von „Rosenhof on Tour“ vorzustellen. Außer Max Giesinger sind bisher schon fest: Die Coverband „Dire Strats“ (10. Juni), der Musiker und Comedian Bernd Stelter (15. Juni) und Sänger Laith Al-Deen (23. Juni). Weitere Künstler sollen folgen. „Wir haben Hoffnung, dass da noch Künstler dazu kommen“, sagt Rüdiger Scholz. Insgesamt soll es in der Zeit zehn bis zwölf Veranstaltungen geben.

Stolz auf Verpflichtung

„Auf die Verpflichtung sind wir schon ein bisschen stolz“, betonte Christoph Hengholt. Giesinger habe mit „80 Millionen“ die EM-Hymne Nummer eins gelandet und gerade erst den MTV-Award als bester deutscher Act bekommen. Sein Gastspiel im Februar 2017 in Osnabrück sei bereits so gut wie ausverkauft. „Wir glauben, dass Max Giesinger einer der großen deutschen Künstler der nächsten Jahre wird“, sagte Hengholt.

Zelt für 1000 Besucher

Wieso kommt der Rosenhof nach Bramsche? Im Sommer nächsten Jahres soll der Osnabrücker Club grundlegend modernisiert werden. Vier Monate Bauzeit werden dafür veranschlagt. In dieser Zeit zieht der Club dahin, wo seine Gäste wohnen. Nach Angaben von Scholz kommt ein Großteil der Besucher aus dem Landkreis, viele auch aus Bramsche. In einem Zelt für bis zu 1000 Besuchern will der Club sich präsentieren. Bramsche ist die erste Station, danach folgen Georgsmarienhütte und Osnabrück.

„Großes Lob: Bramsche war ganz weit vorne“, betonte Scholz im Rathaus. Schon die erste Anfrage bei der Stadtmarketing GmbH sei auf fruchtbaren Boden gefallen. Die ganze weitere Zusammenarbeit mit Standortsuche, Genehmigungen und Detailplanungen habe sich problemlos gestaltet, freute sich der Clubbesitzer. Von daher sei es nur logisch, dass Bramsche jetzt die erste Station ist.

Bürgermeister freut sich

Im Verwaltungsausschuss sei die Reaktion auf die Anfrage „eindeutig positiv“ gewesen, sagte Bürgermeister Heiner Pahlmann. Das Rosenhof-Gastspiel sei „für Bramsche Imagewerbung“, freute sich das Stadtoberhaupt auf den nächsten Sommer. Wolfgang Kirchner als Geschäftsführer des Stadtmarketings sagte weitere Hilfe bei der Vermarktung und der Vermittlung von Kontakten zu. „Das ist eine einmalige Gelegenheit, Künstler in Bramsche zu sehen, die man hier sonst nie sehen könnte“, sagte sein Mitarbeiter Jan Rathjen.

Heimspiel für „Boozed“?

Über Rathjen wurde zudem eine engere Verknüpfung mit Bramsche realisiert: Das „Rocko Pluton“-Musikfestival findet ebenfalls im Rosenhofzelt statt. Christoph Hengholt hofft, zusammen mit den Bramscher Veranstaltern Petra Becker und Lars-Gerrit Miosga vom Verein Universum auch hier eine regionale Top-Band präsentieren zu können: „Boozed“ hätten bereits Interesse signalisiert. „Die wollen natürlich unheimlich gerne ein Heimspiel spielen“, erklärte Hengholt. Das „Rocko Pluton“ wird am 17. Juni stattfinden. Ebenfalls fix sind bereits die Willkommensparty am 8. Juni und die Abschiedsparty am 24. Juni.

Hengholt und Scholz sind zuversichtlich, einen weiteren Top Act, vorzugsweise aus dem Bereich Classic Rock, präsentieren zu können. Der Rosenhof-Stop in Bramsche fällt in die Zeit der Open-Air-Konzerte. Da würden Künstler gern die Lücke zwischen zwei großen Terminen mit einem Clubkonzert schließen.

Hohe Investition

Scholz betonte beim Termin im Rathaus, dass sein Club mit der Tournee ein erhebliches wirtschaftliches Risiko eingehe: „Das Invest liegt im sechsstelligen Bereich“. Der Clubchef zeigte sich aber zuversichtlich, dass sich das Wagnis am Ende rechnen wird. Notwendig sei es überdies nicht nur, um die Kunden zu binden: Wenn der Rosenhof vier Monate lang kein Konzert veranstalten könne, sei er bei den Agenturen nicht mehr gefragt.

Den Anliegern des Platzes hinter dem Museum sagt Scholz Rücksichtnahme zu: Die Veranstaltungen würden möglichst bis 22 Uhr beendet. Das sei auch in den Genehmigungen geregelt, betonte Heiner Pahlmann, der zudem ein Konzept für die Parkplätze und die Besucherführung zusagte.


Karten für Max Giesinger und die weiteren Veranstaltungen der Rosenhof Tour wird es voraussichtlich in einer Woche über den Ticketanbieter „Dein Ticket“ geben, bei dem Rosenhof und Neue Osnabrücker Zeitung zusammenarbeiten. Die Tickets gibt es dann auch in den Geschäftsstellen der Zeitung, also auch bei den Bramscher Nachrichten in der Großen Straße. Außerdem gibt es die Karten unter www.deinticket.de .

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