28.09.2016, 18:45 Uhr

Metall-Betrieb bleibt in Bramsche Albko baut in Engter neu und sucht weiteres Personal


Engter. Die Albko Metallhandel GmbH baut ihren Standort Bramsche aus. Gleichzeitig sucht das bundesweit tätige Unternehmen weitere Mitarbeiter für den Vertrieb und sein künftiges Lager in der Tuchmacherstadt.

„Wir haben noch ganz viel vor“, sagte der geschäftsführende Albko-Gesellschafter, Andreas Lonzer, nicht nur mit Blick auf den zusätzlichen Personalbedarf, sondern auch auf aktuelle Baumaßnahmen. Konkret in Engter im Gewerbegebiet „Westlich der L78“. Das Unternehmen, das passgenau Bleche und Profile – sogenannte NE-Halbzeuge aus Aluminium, Kupfer und Messing – unter anderem für den Bau-Sektor, den Maschinenbau und die Automotive-Branche herstellt, zieht im nächsten Januar hierher. Die bisherigen Büroräume in der Bramscher Innenstadt werden dabei aufgegeben und nach Engter verlagert. Zudem wird dort eine neue Halle als Lagerstätte errichtet.

1,2 Mio. Euro netto in Neubau investiert

Ein circa 3250 Quadratmeter großes Grundstück hat Albko in Engter erworben, ein etwa 1800 Quadratmeter großer Gebäudekomplex wird darauf errichtet. „Seit ein, zwei Jahren standen wir in dieser Sache in Kontakt“, sagt Niederlassungsleiter Maik Vinke über die Gespräche mit dem städtischen Wirtschaftsförderer, Klaus Sandhaus. Letztgenannter konnte schließlich die Fläche an der Landesstraße 78 anbieten. Gegenüber liegen Firmen wie Heytex und Leiber .

Geschäftsführer Lonzer hofft, dass die Bauarbeiten bis Weihnachten abgeschlossen sein werden. Dann erfolgt zu Beginn des Jahres 2017 der Umzug und das große Einräumen. Allein in die Errichtung des neuen Gebäudes investiert Albko nach eigenen Angaben 1,2 Millionen Euro netto. Firmenhauptsitz bleibt unterdessen Bremen. Eine weitere Niederlassung gibt es in München. Den Jahresumsatz der Metallhandel-GmbH liegt laut Andreas Lonzer „bei rund 22 Millionen Euro“. Die verkaufte Metallware des Vorjahres habe „bei zusammen 6500 Tonnen gelegen“, so der Gesellschafter.

Der städtische Wirtschaftsförderer Sandhaus freute sich unterdessen, dass es gelungen sei, Albko im Stadtgebiet von Bramsche zu halten . „Das ist optimal“, sagte er, „und wir freuen uns über die positive Entwicklung eines Bestandsunternehmens.“


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