14.09.2016, 17:35 Uhr

BOP 2016 Auch Eltern zur Bramscher Berufsorientierung eingeladen

Über die Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Haustechnik informiert die Firma Strehl regelmäßig beim Berufs-Orientierungs-Parcours. Unser Foto entstand beim BOP 2015. Foto: Stadt BramscheÜber die Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Haustechnik informiert die Firma Strehl regelmäßig beim Berufs-Orientierungs-Parcours. Unser Foto entstand beim BOP 2015. Foto: Stadt Bramsche

Bramsche. Ein Konzept, zwei Veranstaltungen: Die vierte Auflage des Bramscher Berufs-Orientierungs-Parcours (BOP) wird erstmals an zwei Tagen stattfinden. Am 21. September 2016, dem Vortag des Schüler-BOP, haben die Eltern der Jugendlichen beim „Eltern-BOP“ Gelegenheit, sich das breite Angebot anzuschauen, auszuprobieren und von Fachleuten informieren zu lassen.

Eine Woche vor der Doppelveranstaltung in der Hauptschule Bramsche kann Bramsches Wirtschaftsförderer Klaus Sandhaus knapp 40 Anmeldungen von Betrieben für den Schüler-BOP vermelden. Für den Eltern-BOP haben über 20 Betriebe ihre Unterstützung zugesagt. „Wir haben am 21. September auch eine Handvoll Betriebe am Start, die ein Duales Studium anbieten und über diese Möglichkeit sowohl Eltern als auch Schüler informieren“, freut sich Sandhaus.

Eltern-BOP „sehr wichtig“

Der Eltern-BOP sei allen Beteiligten sehr wichtig, unterstreicht er: „Insbesondere die Vertreter der Schulen stellen immer wieder fest, dass die Ausbildungs- und Berufsplanung zu wesentlichen Teilen von den Eltern mitbestimmt wird. Deshalb wollen wir mehr Eltern als in den Vorjahren in die Veranstaltung einbeziehen“, erläutert Sandhaus. Die teilnehmenden Betriebe sehen das ähnlich. Sowohl Thomas Feik, Inhaber der gleichnamigen Maschinenbau-Firma, als auch Mathias Strehl, der einen Haustechnikfachbetrieb führt, wollen gezielt die Eltern ansprechen: „Beim Eltern-BOP können die Eltern sehen und ausprobieren, was ihre Kinder am nächsten Tag machen. Außerdem können sie ihre Kinder auch schon mitbringen, so dass sie dann gemeinsam gucken und testen können, was vielleicht in Frage kommt“, erläutert Thomas Feik.

Mathias Strehl pflichtet seinem Kollegen aus dem BOP-Organisationsteam bei: „Ich persönlich habe eine hohe Erwartung an den Berufs-Orientierungs-Parcours für die Eltern, denn in den meisten Fällen sind die Eltern die Ratgeber ihrer Kinder in Sachen berufliche Zukunft. Oft sind diese Ratgeber aber nur halb oder falsch informiert über unseren Beruf. Deshalb freue ich mich auf nette Gespräche mit den Eltern, während sie die Arbeitsproben an unserem Stand absolvieren.“

Fachkräftemangel entgegenwirken

Strehl und Feik merken längst, dass der Fachkräftemangel auch in ihrer Region und ihren Branchen angekommen ist. Somit wird die Suche nach geeigneten Mitarbeitern zum entscheidenden Zukunftsfaktor für die Unternehmer. Am besten fahre man, so betonen beide unisono, wenn man den Nachwuchs selber ausbilde. Darum sei eine Teilnahme am Berufs-Orientierungs-Parcours eine absolut empfehlenswerte Sache für alle Arbeitgeber vor Ort.

In der Tat sei der BOP viel mehr als eine Imageveranstaltung. So berichtet Thomas Feik: „Wir haben schon viele Praktika vermittelt, und aus diesen ersten praktischen Erfahrungen sind schon mehrere Ausbildungsverhältnisse entstanden.“ Auch Mathias Strehl versichert, dass dank der Teilnahme am BOP die Suche nach geeigneten Auszubildenden wesentlich effektiver geworden sei.

Lockere Atmosphäre

Durch den Eltern-BOP am Mittwoch, 21. September 2016, von 18 bis 20 Uhr will das Organisationsteam der Veranstaltung in der Hauptschule nun weitere Schubkraft verleihen. „Das alles wird in lockerer Atmosphäre ablaufen. Die Bigband des Greselius-Gymnasiums sorgt für die musikalische Untermalung und es gibt auch ein kleines Angebot an Snacks und Getränken“, unterstreicht Wirtschaftsförderer Sandhaus den informellen und auf persönliche Gespräche ausgerichteten Charakter der Veranstaltung.


Die Organisatoren des Berufsorientierungsparcours:

  • Stadt Bramsche: Klaus Sandhaus, Wirtschaftsförderer
  • Präventionsrat der Stadt Bramsche: Jan Rathjen
  • Hauptschule Bramsche: Sandra Castrup (Schulleiterin), Stefan Rudys, Wilfried Gerke
  • Realschule Bramsche: Norbert Dubiel
  • Greselius-Gymnasium: Sabine Neudorf-Stoltenberg
  • Übergangsmanagement Schule-Wirtschaft des Landkreises Osnabrück: Magdalena Antonczyk
  • Vertreter der Unternehmen: Mathias Strehl (Haustechnik Strehl), Thomas Feik (Feik Maschinenbau), Mariam Njie und Sascha Thye (Möbel Hardeck)
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