21.04.2016, 15:03 Uhr

Ideen-Wettbewerb Kirchenkreis Bramsche sucht Logo für Reformationsjubiläum

Einen symbolischen Beutel voller Anregungen für ein Logo zum 500-jährigen Reformationsjubiläum konnte Hans Hentschel (links) von Fachlehrerin Farina Wittenberg entgegennehmen. Foto: Holger SchulzeEinen symbolischen Beutel voller Anregungen für ein Logo zum 500-jährigen Reformationsjubiläum konnte Hans Hentschel (links) von Fachlehrerin Farina Wittenberg entgegennehmen. Foto: Holger Schulze

Bramsche/Osnabrück. 500 Jahre Reformation – dieses Ereignis wird 2017 auch im Kirchenkreis Bramsche gefeiert. Alle Veranstaltungen sollen mit einem einheitlichen Logo präsentiert werden. Ideen für eine ansprechende Gestaltung wurden jetzt vorgestellt.

Im Berufsschulzentrum am Westerberg fand am Mittwoch eine Präsentation durch angehende Gestaltungstechnische Assistentinnen beziehungsweise Assistenten statt. Sieben junge Frauen und zwei junge Männer aus dem Fachbereich Design der Hochschule Osnabrück hatten sich über zwei Monate hinweg einmal pro Woche im Unterricht Gedanken über den Auftrag des Kirchenkreises Bramsche gemacht.

Vorgabe war lediglich, dass die Entwürfe das Ideengut der Reformation widerspiegeln sollten. Außerdem galt es die beiden Slogans „Wer’s glaubt, wird selig!“ und „500 Jahre Reformation“ zu integrieren. Ferner sollten die gewählten Farben, Formen und Schriftarten zur gewählten Grundidee passen. Ansonsten war eine experimentelle Arbeitsweise erlaubt, wie Farina Wittenberg, die zuständige Lehrerin für Printdesign erläuterte.

Als Grundideen bei den Entwürfen wurden die Kirche als Symbol für die Vernetzung der Menschen im sozialen Miteinander, die Freiheit des Gotteswortes sowie der Meinung, Reformation als Prozess mit seinen Veränderungen, die Kirche als Ort der Gemeinschaft, die Reformation als positive Bewegung mit der Entstehung neuer Perspektiven, 500 Jahre Hand in Hand, Veränderung sowie der Weg ist das Ziel gestalterisch von den jungen Leuten auf jeweils ganz unterschiedliche Art und Weise umgesetzt. Das Kreuz, ein Kirchengebäude, ein stilisiertes Buch oder die Zahl 500 fanden mit ihrer Formensprache hierbei ebenso Anwendung wie abstrakte Gestaltungselemente. Als bevorzugte Farben wurden Grün- und Blautöne verwendet.

„Danke für eine ganz spannende Präsentation eines theologischen Themas, mit dem Sie sich super auseinandergesetzt haben. Ich bin beeindruckt, wie es Ihnen gelingt, etwas hoch Theoretisches umzusetzen, in wenigen Flächen und Strichen.“ Mit diesen Worten würdigte Hans Hentschel den Einsatz und die Kreativität der Berufsschüler. Als materiellen Ausdruck für diesen Dank hatte der Superintendent süße „Frustschutzbärchen“ sowie für alle Beteiligten ein Los für die Verlosung der E-Bikes am 18. Juli in der Suptur, verbunden mit einer Einladung zu dieser Veranstaltung, mitgebracht. Hentschel hatte sich die Präsentation gemeinsam mit Eva Gronemann, Detlev Dreher, Ernst-August Gausmann und Carsten Krabbenhöft für den Kirchenkreis angesehen.

Nun stehen die Verantwortlichen vor der Qual der Wahl, welches Logo denn nun am treffendsten das Reformationsjubiläum umsetzt und verwendet werden soll. Unabhängig hiervon kam die Idee auf, sämtliche Vorschläge zu einem Plakat zusammenzufassen.


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