14.04.2016, 11:05 Uhr

Woche der Diakonie 2016 „Willkommen bei uns“ Motto im Kirchenkreis Bramsche

Bei einem Vorbereitungstreffen in Bramsche haben der Diakonie-Ausschuss und Vertreter der Einrichtungen im Kirchenkreis Ideen gesammelt, wie das Motto „Willkommen bei uns“ mit Leben gefüllt werden kann. Foto: Diakonisches Werk BramscheBei einem Vorbereitungstreffen in Bramsche haben der Diakonie-Ausschuss und Vertreter der Einrichtungen im Kirchenkreis Ideen gesammelt, wie das Motto „Willkommen bei uns“ mit Leben gefüllt werden kann. Foto: Diakonisches Werk Bramsche

Bramsche. „Willkommen bei uns“ lautet das Motto der „Woche der Diakonie 2016“ vom 4. bis zum 9. September. Im Kirchenkreis Bramsche gilt diese Einladung sowohl nach außen als auch nach innen.

Das Jahresthema der Diakonie in Niedersachsen sei eine Einladung: „Herzlich willkommen, wir öffnen die Türen“, erklärte Pastorin Anke Kusche vom Diakonie-Ausschuss bei einem Vorbereitungstreffen der beteiligten Institutionen des Kirchenkreises. Unausgesprochen schwinge mit: Das Willkommen gilt allen Menschen. „Keine und keiner ist ausgeschlossen.“ Mit dem Jahresthema verbunden sei auch eine Bestandsaufname: „Wir fragen uns selbst und lassen uns fragen: Wie leben wir als Diakonie das Willkommen? Welchen Reichtum an Gastfreundlichkeit und Offenheit erleben die Menschen bei uns?“, so Kusche weiter.

Einrichtungen öffnen ihre Türen

Um möglichst viele Menschen willkommen zu heißen, werden zahlreiche Einrichtungen im Kirchenkreis Bramsche während der „Woche der Diakonie“ ihre Türen öffnen. Nach einer vorgeschalteten Präsentation der drei Diakonie-Ausschüsse der Kirchenkreise Bramsche, Osnabrück und Melle am 3. September um 10 Uhr auf dem Theaterplatz in Osnabrück findet tags darauf, also am Sonntag, 4. September, um 10 Uhr der Eröffnungsgottesdienst in der St. Paulus-Kirche in Ostercappeln statt mit einer Begrüßung der neuen Kindergarten-Kinder und einer Rallye um die Kirche.

In den folgenden Tagen sind die Menschen eingeladen, sich mit den Aufgaben und Angeboten der diakonischen und kirchlichen Einrichtungen in Bramsche und den Altkreisen Bersenbrück und Wittlage vertraut zu machen. So laden in Bramsche wie auch im gesamten Kirchenkreis insgesamt 13 Kindertagesstätten am 7. September vormittags in ihre Einrichtungen ein. Der besondere Clou dabei laut Natalia Gerdes vom Diakonischen Werk: „In jeder Kita werden die Kinder die Besucher willkommen heißen und sie durch das Haus führen“. Ebenfalls in Bramsche und auch am 7. September, aber nachmittags lädt der Hospizverein zu einem Café im Gemeindehaus von St. Johannis Gartenstadt ein, um über seine Arbeit zu berichten. Am 8. September von 9 bis 12 Uhr findet dann ein Tag der offenen Tür im „Haus der Kirche“ statt, bei dem die Kirchenkreissozialarbeit und die Suchtberatung sich vorstellen.

Im Altkreis Wittlage heißt neben dem Tag der offenen Tür in den Kitas auch der Diakonie Shop in Bohmte Besucher willkommen: Die Veranstaltung am Nachmittag des 9. September endet mit einer Freiluft-Andacht. Im Altkreis Bersenbrück findet bereits am Montag, 5. September, eine „Internationale Küche“ als Kochangebot mit Flüchtlingen im St. Sylvester-Stift statt. Am 6. September veranstaltet die Heilpädagogische Hilfe zusammen mit Konfirmanden Rollstuhlbasketball. Am 8. September folgt ein Restaurantabend im Fürstenauer Pastor-Arning-Haus mit Drei-Gänge-Menü für Bewohner und Gäste. Tage der offenen Tür bieten am 9. September die Kita St. Sylvester und der Diakonie-Shop Fürstenau an, der sein fünfjähriges Bestehen feiert. In Menslage findet am selben Tag ein Offenes Flüchtlingscafé und ein Kinder- und Jugendtreff bei der Kirchengemeinde statt. Ebenfalls einen Tag der offenen Tür veranstaltet die Tagesstätte Bethanien in Quakenbrück, der Termin am 9. oder 10. September steht noch nicht genau fest. Ein Begrüßungsgottesdienst für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Diakonie ist für Sonntag, 11. September, um 10 Uhr in St. Georg vorgesehen. Zur gleichen Zeit beginnt auch der zentrale Abschlussgottesdienst der „Woche der Diakonie“ in St. Petrus Quakenbrück mit anschließendem Mitbringbüffet.

Zusammenwachsen des Kirchenkreises

Alle Veranstaltungen und Begegnungen in dieser Woche sollen auch dazu dienen, den Kontakt und den Austausch der Mitarbeiter in den kirchlichen und diakonischen Einrichtungen zu fördern, erklärt Natalia Gerdes weiter: Bei einem Vorbereitungstreffen seien Kollegen gewesen, „die in ein- und demselben Bereich arbeiten, sich aber überhaupt noch nicht kannten, weil sie an verschiedenen Orten tätig sind. „Der Kirchenkreis Bramsche kann da noch weiter zusammenwachsen“, schlussfolgert sie. Als weitere interne Aufgabe für die „Woche der Diakonie“ betrachtet Gerdes zudem, „dass wir uns in der Betreuung unserer vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter noch weiter vernetzen und gemeinsame Standards zu erarbeiten“. Ehrenamtliche kontinuierlich zu fördern und den Austausch mit ihnen zu suchen, müsse nach ihrer Meinung das Ziel sein. „Wer heute voller Begeisterung ein Ehrenamt beginnt, ist in spätestens einem Jahr wieder weg, wenn er keinen Rückhalt spürt“, macht Gerdes deutlich.


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