01.12.2016, 13:36 Uhr

Luftballonwettbewerb 2016 Ein Kuschel-Pony für den Sieger aus Hunteburg


Hunteburg. Ein wenig erinnerte die Siegerehrung im Hunteburger katholischen Regenbogen-Kindergarten an Erdkundeunterricht in der Schule: Mit bunten Punkten waren einige Orte auf der großen Deutschlandkarte markiert. Die Orte, in denen die Ballons des diesjährigen Luftballonwettbewerbs zum Ponymarkt gefunden wurden.

Norbert Kroboth und Heiko Ziegemeier waren als Abgeordnete des Vereins Ponymarkt in die Einrichtung gekommen, um den Mädchen und Jungen aus dem katholischen als auch den Gästen aus dem evangelischen Kindergarten mitzuteilen, wohin die Ballons geflogen sind und vor allem, welcher der Ballons die weiteste Strecke zurückgelegt hatte. „Alle Ballons flogen in Richtung Süd-West“, erklärte Ziegemeier den erwartungsfrohen Kindern. „Wisst ihr denn auch aus welcher Richtung dann der Wind wehen muss?“ Was für eine Frage: Im Nu schnellten etliche Zeigefinger nach oben. „Von oben oder von Norden“ wussten die Kleinen Bescheid.

Das Kärtchen zurückgeschickt

Am weitesten war Noahs Ballon geflogen. Ein Finder hatte ihn im 133 Kilometer entfernten Hagen auf dem Dach seines Hauses entdeckt und das Kärtchen an den Kindergarten zurückgeschickt. Auch Ricos Ballon war 94 Kilometer weit durch die Luft geschwebt und wurde in Gronau gefunden. Ein Spaziergänger mit seinem Hund hatte den Ballon aufgelesen und mit einigen netten Zeilen zurückgeschickt. Oles Ballon wurde in Senden (84 Kilometer) und Jeromes in Billerbeck (81 Kilometer) gefunden.

Spende für die beiden Kitas

Diese vier Erstplatzierten durften sich Kuscheltiere – vom Pony (was sonst?) bis hin zum Fuchs - aussuchen und freuten sich riesig. Gleichermaßen groß war die Freude der Einrichtungsleiterinnen Brigitte Bernhold vom Regenbogen-Kindergarten und Renate Wittig vom evangelischen Kindergarten. Die Ponymarkt-Delegierten überreichten beiden eine Spende in Höhe von jeweils 75 Euro.

Klar machten Kroboth und Ziegemeier, dass ohne den Luftballonwettbewerb der Ponymarkt gar nicht starten könne. „Das ist Tradition seit jeher. Mit dem Startschuss des Karbid-Böllervereins flogen in diesem Jahr in der 19. Auflage rund 150 bunte Ballons gen Himmel


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