29.11.2016, 11:44 Uhr

Mit Posaunen in den Advent Gemeindefest seit 40 Jahren fester Termin in Hunteburg


hmue Hunteburg. Seit jeher haben die Hunteburger den ersten Adventssonntag für das St.-Matthäus-Gemeindefest rund um und im evangelischen Gemeindehaus im Herzen Hunteburgs reserviert. In diesem Jahr bereits in der 40. Auflage.

Hunteburgs Pastor Hans-Jürgen Milchner freute sich, dass sich das Festgelände bei bestem sonnigen Winterwetter zusehends für ein gutes Miteinander füllte. Schon am Samstagabend traf sich die evangelische Kirchengemeinde zum Adventsgottesdienst, der von den Jugendlichen mitgestaltet wurde.

Botschaft des Advents

Dem morgendlichen Familiengottesdienst ging ein Kurrendesingen, musikalisch begleitet von zwei Trompeten an verschiedenen Stationen des Dorfes voraus. „Besonders die Bewohner der Hunteburger Senioreneinrichtungen freuen sich besonders über den morgendlichen musikalischen Gruß mit der Botschaft des Advents“, wusste der Geistliche.

Den Gottesdienst an sich unterstützte die Band „Unico“ mit selbst komponierten Adventsliedern und die Mädchen und Jungen aus dem benachbarten evangelischen Kindergarten gaben mit „Martin, der Schuster“ herzerfrischend das Anspiel aus der Feder Leo Tolstois zum Besten.

Seit 40 Jahren Tradition

„Unser jährliches Gemeindefest hat seit nunmehr 40 Jahren Tradition“, betonte der Pastor und locke seither die Gemeinde um den Advent und das neue Kirchenjahr zu begrüßen sowie zum gemütlichen Beisammensein zum Gemeindehaus. Gleich nach dem Kirchgang durften sich die Gläubigen mit deftiger Erbsensuppe stärken.

Organisiert würde das Fest vom Kirchenvorstand mit den verschiedenen Gruppen. Der Überschuss aus dem Fest fließe in die Gemeindearbeit und die brasilianische Kindertagesstätte „Curitiba“ würde unterstützt, wussten die Frauen zu berichten, die sich für den Basar im Kindergarten stark gemacht hatten.

In liebevoller Handarbeit

Hier gab es Handgefertigtes vieler fleißiger Hände zu kaufen, vom Adventsgesteck über gehäkelte Fantasiefiguren und Getreidesäckchen bis hin zu warmen Stricksocken – die Auswahl an attraktiven Dingen, die in liebevoller Handarbeit entstanden waren, war vielfältig wie eh und je. Hier durften die Besucher auch am gut sortierten Büchertisch stöbern.

Alle Hände voll zu tun hatten die engagierten Frauen bei der Cafeteria im Gemeindehaus. Selbstgebackene Torten – eine Spende vieler Gemeindemitglieder – fanden gerade zu Kaffeezeit reißenden Absatz. Wer es deftiger mochte, war an den Buden im Außenbereich gut bedient. Hier gab es Bratwurst, Pommes und Hamburger, eine solide Grundlage für Punsch, Weihnachtsbier und Co. Heiße Waffeln hatten die „Glücksritter“, Hunteburgs Integrativgruppe, im Angebot.

Posaunenklänge zur Adventszeit

Viel Schönes zum Verschenken oder zum Selber behalten war am Eine-Welt-Stand zu bekommen, den Verkauf hatten die Konfirmanden übernommen, beim Trödelmarkt gab es Gutes aus zweiter Hand.

Mit Spannung erwarteten die Festbesucher die Verlosung draußen auf dem Kirchplatz. Geschäftsleute hatten attraktive Preise gestiftet – bis hin zu Fahrrädern und Laptop – die es beim Fest zu ergattern galt. Die Losnummern erschienen auf Großleinwand am Kirchturm. Und weil Posaunenklänge zur Adventszeit unbedingt dazu gehören, bereicherte der Hunteburger Posaunenchor das Fest mit vielen weihnachtlichen Melodien, bevor das bunte Treiben mit der Schlussandacht in den Abendstunden ausklang.

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