14.09.2016, 18:30 Uhr

Kein Schildbürgerstreich Neue Andreaskreuze an ungenutzter Bahnstrecke in Hunteburg

Kein Schildbürgerstreich: Neue Andreaskreuze wurden auch an zugewucherten Bahnübergängen in Hunteburg aufgestellt, Auflagen erfüllt werden müssten.  Foto: Hubert DutschekKein Schildbürgerstreich: Neue Andreaskreuze wurden auch an zugewucherten Bahnübergängen in Hunteburg aufgestellt, Auflagen erfüllt werden müssten. Foto: Hubert Dutschek

Hunteburg. Mehrere neue Andreaskreuze wurden an den Bahnübergängen in Hunteburg aufgestellt, obwohl die Strecke teilweise zugewuchert und schon seit mehr als zehn Jahren nicht mehr befahren wird. Diese merkwürdige Beobachtung, bei der man an einen Schildbürgerstreich denken könnte, machte einen Leser des Wittlager Kreisblatts stutzig.

Auf Nachfrage bestätigte Jürgen Werner, Eisenbahnbetriebsleiter der Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück (VLO) in Bohmte, dass an mehreren Stellen tatsächlich neue Andreaskreuze samt Pfählen aufgestellt worden seien. Die VLO habe nach einer Verkehrsschau die Auflagen der Landeseisenbahnaufsicht als Minimalanforderung erfüllen müssen, da die Strecke von der Bruchheide bis Schwegermoor noch nicht offiziell stillgelegt sei.

Nach Stilllegung könnten die Sicherungsmaßnahmen zurückgebaut und anderweitig verwendet werden. Insofern stellten die neuen Andreaskreuze keine verlorene Investition dar, erklärte Werner.


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