27.11.2016, 19:08 Uhr

Weihnachtsmarkt am Wochenende Belmer Tie mit Glühweinduft und Weihnachtsgebäck


Belm. Kalte Temperaturen und trockenes Wetter waren am Wochenende die idealen Bedingungen für einen Besuch des Weihnachtsmarkts. Zwei Tage lang lockten die Buden vor der Kirche St. Dionysius reichlich Publikum an, das die besondere Atmosphäre genoss.

Klein aber fein – der Weihnachtsmarkt auf dem Tie war für die Besucher ein reines Vergnügen. Mistelzweige und Tannengrün, der Duft von Glühwein und Weihnachtsgebäck lockte zwei Tage lang die Belmer und Besucher aus den umliegenden Orten in die alte Dorfmitte. Wieder einmal hatten sich Vereine und Verbände unter der Leitung des Vereins Belmer Mühle alle Mühe gegeben, eine unvergessliche Atmosphäre zu schaffen.

„Es wird von Jahr zu Jahr mehr. Es gibt mehr Buden und mehr Besucher, das ist der Lohn für unsere Mühe“, freute sich Michael auf der Landwehr, der gemeinsam mit Sigrid Gartmann seit Jahren die Verantwortung für das Wohl des Traditionsmarktes trägt. Dieses Mal waren es 27 Buden, an denen süßes, aromatisches Gebäck und heiße, alkoholische Getränke ausgeschenkt wurden oder Weihnachtsartikel wie Kerzen, Kugeln oder andere Schmuckgegenstände angeboten wurden.

Am Samstag wurden von den Besuchern hauptsächlich Leckereien genascht und an den Buden gestöbert und mit einer Tasse Glühwein in der Hand geklönt. Tags darauf war ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt worden. Nach dem Anschieben der Erzgebirgspyramide durch Kinder der Kita St. Josef, zu der das Musikcorps Belm die passende Musik beisteuerte, füllte sich der Kirchplatz vor Dionysius schnell mit Menschen. Waffeln und anderes weihnachtliches Gebäck, Glühwein, Feuerzangenbowle und alkoholfreier Punsch waren bei drei Grad Außentemperatur ideale Begleiter beim Weihnachtsmarktbesuch. Um 15 Uhr als der Posaunenchor der evangelischen Kirche „Tochter Zion“ und andere Weisen anstimmte, war es proppenvoll zwischen den Buden.

Gelegenheit zum Aufwärmen gab es genügend. Der Eine-Welt-Laden lockte mit Geschenkartikeln und Informationen über seine Arbeit, im „Haus der Begegnung“ luden die Cafeteria und ein Adventsbasar ein und im katholischen Pfarrheim konnten Leseratten beim Bücherflohmarkt Schnäppchen erstehen.

Als sich dann der Abend über den Platz und die von Lichterketten umrahmten Buden senkte, hätte die Stimmung nicht besser sein können. Eingemummt in die winterliche Kleidung freuten sich die Besucher an der schönen Atmosphäre des Weihnachtsmarktes. Zum Abschluss fand noch in der evangelischen Christuskirche ein adventlichen Liedern statt.


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