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24.11.2016, 20:14 Uhr

Quittung für Lammerskitten?

Kommentar von Sandra Dorn

Wer wird Landtagskandidat? Foto: dpaWer wird Landtagskandidat? Foto: dpa

Belm/Bohmte/Bramsche/Ostercappeln/Wallenhorst. Weiter Lammerskitten oder lieber die Alternative Villmer? Beide Kandidaten sind Vorsitzende ihrer CDU-Gemeindeverbände: Lammerskitten in Wallenhorst, Villmer in Belm.

Während die Belmer CDU bei der Kommunalwahl aber fast 43 Prozent der Stimmen bekam, war das Ergebnis der Wallenhorster mit 29 Prozent historisch schlecht. Lammerskitten hat das maßgeblich zu verantworten: Erst fünf und jetzt noch einmal drei Ratsmitglieder waren so unzufrieden mit seiner Politik, dass sie die CDU-Fraktion verließen und im Rat lieber ihr eigenes Ding machen.

Für Villmer ist das die Chance, trotz geringen Bekanntheitsgrades die Landtagskandidatur zu ergattern. Zwar hat auch die Belmer CDU den ersten Abtrünnigen zu verzeichnen: Der ehemalige CDU-Vorsitzende Oskar Aulich hat sich im Rat der FDP angeschlossen. Doch die Urwahl wird vor allem zeigen, ob die CDU-Mitglieder im Wahlkreis Bramsche Lammerskitten für die permanenten Querelen in Wallenhorst zur Verantwortung ziehen – oder seine neunjährige Arbeit im Landtag so sehr schätzen, dass sie darüber hinwegsehen.


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