12.03.2012, 19:43 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Trainingslager für Beachvolleyballerin Christine Aulenbrock fliegt zum Baggern im Sand nach Fuerteventura

Das Auge spielt mit: Christine Aulenbrock und Chantal Laboureur beim Foto-PR-Termin für Sponsoren. Foto: privatDas Auge spielt mit: Christine Aulenbrock und Chantal Laboureur beim Foto-PR-Termin für Sponsoren. Foto: privat

Bad Laer. Beachvolleyball im ausgehenden Winter? Kein Gedanke. Für den Normalsportler, aber durchaus für diejenigen, die topfit sein wollen, wenn diese attraktive Mischung aus Sport und Unterhaltung bei wilderen Temperaturen und dann im Hochsommer auch an den Stränden der Welt angesagt ist. Und dazu zählt Christine Aulenbrock, die in der Talentschmiede des SV Bad Laer groß wurde und im „Beachen“ eine deutsche Hoffnung darstellt.

Und so fliegt die 19-Jährige ab diesem eher grauen Dienstag mit Partnerin Chantal Laboureur dorthin, wo Baggern im Sand bereits um diese Jahreszeit Spaß macht: nach Fuerteventura, wo unter der Regie von Chefbundestrainer Jörg Ahmann die erste Vorbereitung mit dem idealen Ambiente ansteht nach ersten Trainingseinheiten ohne Luft und Sonne in den Olympiastützpunkten Hamburg und Stuttgart. Eine Maßnahme für alle Kaderspieler/innen der U 23 über zehn Tage bis zu dem Tag, an dem Christine „20“ wird.

Zuvor hat sie ab Januar in Hannover ihre Grundausbildung bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr absolviert, sodass sie nun offiziell Sportsoldatin ist. Dabei zieht sie gerne heute ihre Bundeswehrstiefel aus in der Vorfreude auf barfuß im Sand, wen morgen fliegen angesagt ist,

Nach ihrem 20. Geburtstag stehen 14 Tage Training in Deutschland an, dann eine Maßnahme des Nationalkaders in Italien, bevor Ende April die Turnierserie startet. Zunächst bei der Worldtour in China, dann beim Super-Cup in Münster sowie erneut bei der Worldtour in Klagenfurt.

Und das alles mit dem Ziel U-23-EM in Assen und U-21-WM in Halifax/Kanada, was nicht allein Eltern und Bundeswehr finanzieren können: Zum Glück fanden die Aulenbrocks zwei Sponsoren, sodass die Welttour mit dem Traumziel Olympia 2016 starten kann.


0 Kommentare