02.12.2016, 09:22 Uhr

Ermittlungen dauern an Schwerverletzter nach Auseinandersetzung in Lübbecke

Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Mittwochabend in Lübbecke stehen drei männliche Personen im Verdacht einen 50-Jährigen schwer verletzt zu haben. Symbolfoto: dpaNach einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Mittwochabend in Lübbecke stehen drei männliche Personen im Verdacht einen 50-Jährigen schwer verletzt zu haben. Symbolfoto: dpa

Lübbecke. Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Mittwochabend stehen drei männliche Personen im Verdacht einen 50-Jährigen schwer verletzt zu haben.

Gegen 21.49 Uhr war der 50-Jährige, in einer Wohnung einer 57-jährigen Frau, im Westerhallermaschweg in Lübbecke, mit zwei ihrer Söhne - 16 und 20 Jahre alt - in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt. Dabei wurde der Bekannte der Familie verletzt und flüchtete aus dem Haus. Auf der Straße fuhr ein weiterer 20-jähriger Sohn den 50-Jährigen dann laut Polizeibericht noch mit seinem Pkw an.

Rettungssanitäter transportierten den Schwerverletzten mit Stichverletzungen in das Lübbecker Krankenhaus. Polizisten nahmen die beiden Söhne, die den 50-Jährigen in der Wohnung angegriffen hatten, fest. Der 20-Jährige, der den Mann angefahren hatte, flüchtete mit seinem Pkw vom Westerhallermaschweg.

Er stellte sich am späten Donnerstagnachmittag mit seinem Rechtsanwalt bei der Bielefelder Polizei. Die Mordkommission „Maschweg“ des Polizeipräsidium Bielefeld hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Team besteht aus 20 Ermittlern und wird durch Kriminalbeamte der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke unterstützt.

Die Ermittlungen zu der Tat und zu der Beteiligung der tatverdächtigen Personen dauern an.


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