08.02.2016, 12:36 Uhr

Premiere im Saal Tönsmeyer Theatergruppe Hüsede hat ein besonderes Rendezvous


Brockhausen. Dass ein „Rendezvous mit einer Leiche“ auch sehr unterhaltsam sein kann, demonstrierte die Theatergruppe Hüsede im Saal Tönsmeyer in Brockhausen. Das Publikum feierte die Akteure nach der Aufführung der Kriminalkomödie mit begeistetem Applaus.

„Wir haben immer viel Spaß bei den Proben und den Aufführungen“, sagte Spielleiter Mike Eickhof. 2016 ist eine besondere Theatersaison, den die Gruppe kann das zehnjährigen Bestehen feiern. Wobei in Hüsede schon sehr viel länger Theater gespielt wird, denn die „Theatergruppe Hüsede 2006“ ist aus dem Gemischten Chor hervorgegangen. Und dieser hatt ein der Vergangenheit ebenfalls Stück auf die Bühne gebracht. So erklärt sich denn auch die Ehrung am Schluss des Abends. Birgit Menke und Stephan Silge sind seit 25 Jahren als Schauspieler aktiv. Gudrun Przesang kümmert bereits ebenso lang um die Maske.

Für den guten Zweck

Ein Teil des Kartenverkaufs sowie die Spenden des Publikums kommen jeweils gemeinnützigen Zwecken zugute. „Wir haben schon mehr als 10000 Euro gespendet“, so Eickhof. 2016 werden wieder das Kindershospiz Syke sowie die Interessengemeinschaft Fragiles-X-Syndrom unterstützt.

„Am 9. April ist eine ganz besondere Veranstaltung geplant“, berichtete Eickhof. Dann findet bei Tönsmeyer eine Spenden-Geburtstagsparty der Theatergruppe statt. Der komplette Erlös des Abends wird ebenfalls gespendet. Karten können bereits jetzt bei Tönsmeyer im Vorverkauf erworben werden, Telefon 05472/7138.

Nur noch wenige Karten

Der Premierenabend des Rendezvous mit einer Leiche war ausverkauft. Auch weitere Vorstellungen sind bereits ausgebucht. Es gibt nur noch wenige Restkarten: Und zwar für die Vorstellungen am kommenden Samstag, 13. Februar (16 Uhr) sowie am Mittwoch, 17. Februar, ab 19.30 Uhr. Platzreservierungen sind im Haus Tönsmeyer möglich.

Amouröses Abenteuer

Worum geht es in dem Dreiakter von Jutta Gutzeit? Ehemann Robert sucht ein amouröses Abenteuer. Er hat eine Annonce aufgeben und will sich mit einer unbekannten Frau in einer Pension treffen. „Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss“, erklärt er. Begleitet wird Robert von seinem (schwulen) Kumpel Ralf. Spätnachts kommen die beiden an und stolpern im Gasthaus über eine „Leiche“.

Verwicklungen und Turbulenzen

Auftakt für diverse Verwicklungen und Turbulenzen: Warum sich die beiden Männer als Frauen verkleiden, welche Rolle Knecht Sepp, Magd Marlene und ihr „Adonis“ spielen, warum Monika, deren Tochter Janina und Freundin Lore in die Pension kommen und was Klaus, Gendarm Ferdinand und Briefträger Alfonso mit dem Geschehen zu tun haben, wird im Lauf der Handlung erzählt. Und da das Publikum stets mehr weiß, als die Akteure auf der Bühne, sind Lacher über diverse Missverständnisse (und flotte Sprüche) natürlich programmiert.


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