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Beim ADFC-Fahrradklimatest schneidet Osnabrück im vorderen Mittelfeld ab
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2003
Autor: Rainer Lahmann-Lammert 12. Februar 2013 19:40 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

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klaus K. Dienstag, 12. Februar 2013 22:15 Uhr

Fahrradsituation ausbaufähig

Beim ADFC-Fahrradklimatest schneidet Osnabrück im vorderen Mittelfeld ab

Osnabrück. Als Schulnote ist es zwar nur eine Vier plus, aber im Ranking reicht es damit ins vordere Mittelfeld. Im Fahrradklimatest des ADFC kommt Osnabrück auf Rang 11 unter den 42 Städten zwischen 100000 und 200000 Einwohnern.

 
Typisch Osnabrück: Rote Markierungen heben die Fahrradstreifen hervor. Foto: Archiv/Jörn Martens  Vergrößern

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Das Fahrradklima ermittelt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) mit einem Fragebogen, den Alltags- und Gelegenheitsradler bis Ende Oktober ausfüllen konnten. Gefördert wird die Aktion vom Bundesverkehrsministerium. Die Teilnehmer durften Schulnoten zwischen 1 und 6 vergeben. Aus Osnabrück kamen 320 Einsendungen.

Mit der Gesamtnote 3,74 wird der Hasestadt die Ehre zuteil, unter den niedersächsischen Großstädten zwischen 100000 und 200000 Einwohnern den zweiten Platz zu belegen – hinter Oldenburg (3,19) und vor Göttingen (3,76). In der Gesamtbewertung belegt Münster (2,61) – wie in den Vorjahren, aber mit einem geringeren Abstand – Platz 1.

Schlechte Noten bekommt die Stadt Osnabrück vor allem für ihren Winterdienst auf Radwegen (4,67). Punktabzug gibt es auch für die Führung an Baustellen und die Breite der Radwege (4,56). Als kritikwürdig bewerten die Teilnehmer des Rankings zudem, dass die Stadt nicht konsequent gegen Falschparker auf Radwegen vorgehe (4,56). Im Gegenteil. Die Mehrzahl der Teilnehmer tendiert eher zu der Aussage, in Osnabrück werde es großzügig geduldet, wenn Autofahrer auf Radwegen parken.

Auch für die Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es wenig Anerkennung (4,42). Das sei entweder zu schwierig oder zu teuer, urteilen die Fahrradklima-Juroren mehrheitlich.

Angesichts der zahlreichen Negativ-Bewertungen fällt auf, dass Osnabrück Punkte sammelt, wo sie von Mitgliedern eines ADFC-Diskussionsforums nicht unbedingt erwartet werden. Für die Aussage „Bei uns ist das Stadtzentrum gut mit dem Fahrrad zu erreichen“ gibt es mit der Note 2,4 den besten Wert. Positiv schlägt sich ebenfalls nieder, dass auch andere Ziele „zügig und direkt“ mit dem Rad erreicht werden können (2,52).

„Nicht schlecht“ – so bewerten die Teilnehmer aus Osnabrück, dass in bestimmten Einbahnstraßen das Radeln in Gegenrichtung erlaubt ist (2,58). Das Wegweisersystem sticht mit der Note 2,59 ebenfalls positiv hervor.

Ulla Bauer, als Verkehrsplanerin der Stadt für den Radverkehr zuständig, ist zufrieden mit dem Abschneiden von Osnabrück. Eigentlich gebühre der Hasestadt sogar Platz 10, nur wegen der Stellung im Alphabet habe sich das punktgleiche Heidelberg davor schieben können. Die gute Bewertung für die Infrastruktur zeige, dass hier in den vergangenen Jahren viel in die Erreichbarkeit investiert worden sei. Auch das neue Wegweisersystem sei von den Teilnehmern mit einer guten Benotung anerkannt worden. Insgesamt habe sich das Fahrradklima in Osnabrück also schon verbessert.

In Zukunft werde die Stadt an den Kreuzungen weitermachen und zusätzliche Aufstellflächen für Radler abmarkieren. Ein weiteres Ziel sei, die Fahrradverbindungen in den Außenbereichen zu verbessern, etwa über den Burenkamp am Kalkhügel oder den Eselspatt in Hellern.

Ein großes Thema sei für die Stadt das Parken, kündigt Ulla Bauer an. In den kommenden Jahren werde es vor allem in der Innenstadt ein deutlich verbessertes Angebot geben.


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  Leserkommentare

 
klaus K., Dienstag, Februar 12 um 22:15 Uhr M. W. : Welch 1 Glück ! Sie haben also wirklich schon einmal
1 Streifenwagen - wohlmöglich auch noch
in den frühen Morgenswtunden - dort gesichtet ?

Untätigkeit der Behörden ? - Nein, niemals !

Sie irren, M.W. !

Die Osnabrücker Polizei und die Osnabrücker
Behörden sind immer und überall.

Die Osnabrücker Polizei bereitet alle Hochglanzfotos der Polizeichefin für die NOZ vor und kümmert sich intensiv
um die Dizies im Zusammenhang mit dem Mord in
Emden !

 
M. W., Dienstag, Februar 12 um 20:39 Uhr Augen zu und durch! Es geht ja noch schlechter ... Das Titelbild finde ich passend! Jeder der über die B51 / Iburger Straße morgens nach Osnabrück hineinfährt, wird direkt an der Stadtgrenze / Höhe Marktkauf feststellen, das diese Markierung sich als "Abbieger-Spur" etabliert hat. Höchstens ein Streifenwagen im morgentlichen Pendlerverkehr (Stau) hält den ein oder anderen davon ab erst den Standstreifen der Bundesstraße und dann den "Fahrradstreifen als "rechte" Überholspur zu benutzen. Jeden Morgen dutzende wenn nicht hunderte.
Wer da als Fahradfahrer durch muss ... hoffenlich gut Lebensversichert!
Manchmal beschleicht mich auch der Gedanke, de Untätigkeit der Behörden könnte damit zu tun haben, das ein guter Teil dieser täglichen "Abbieger" anschließend beim "Kreishaus" parken?!?
Mich hält u.a. dieses lebensgefährliche Nadelöhr davon ab mit dem Rad zur Arbeit zufahren.
Natürlich gibt es noch viele andere Stellen in OS; aber diese finde ich wirklich krass!
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