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Stadtteilauto in Osnabrück hat zehn neue Elektroflitzer
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Autor: Marie-Luise Braun 11. Mai 2012 07:30 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Teil eines Forschungsprojektes

Stadtteilauto in Osnabrück hat zehn neue Elektroflitzer

Osnabrück. Läuft er? Oder läuft er nicht? Man muss die Ohren schon sehr spitzen, um zu hören, ob Elektroautos startklar sind. Und auch außerhalb des Autos sind sie kaum zu vernehmen, selbst wenn der Fahrer „Gas gibt“. Das ist nicht der einzige Vorteil der modernen Gefährte. Deshalb hat Stadtteilauto jetzt zehn Stromautos in seinen Fuhrpark aufgenommen.

 
Mit dem Elektroauto ins Grüne: Christian Kluck zeigt eines der neuen Fahrzeuge. Foto: Marie-Luise Braun  Vergrößern

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Gebucht werden können sie ab Mitte Mai, denn bis dahin sollen die Autos in das Buchungssystem von Stadtteilauto aufgenommen sein, erläutert Christian Kluck vom Vereinsvorstand. 25 Benziner unterschiedlicher Größe umfasst der Fuhrpark bislang, den sich derzeit 480 Nutzer teilen. Wöchentlich werden es mehr. „Es boomt total“, sagt Kluck sichtlich erfreut und spricht von gut drei neuen Mitgliedern pro Woche.

Die Elektroautos hat Stadtteilauto von einem Teil der 2,3 Millionen Euro Fördergelder angeschafft. Diese stammen aus dem Forschungsprojekt „Econnect Germany“ des Bundeswirtschaftsministeriums. Ziel ist es, in den kommenden zweieinhalb Jahren die Anforderungen an ein intelligentes und komfortables Mobilitätsangebot zu erforschen, das sich weitgehend auf Elektrofahrzeuge stützt. „Es soll eine App entwickelt werden, um die Autos über das Smartphone buchen zu können“, sagt Kluck.

Um das Projekt umzusetzen, haben sich die Stadtwerke Osnabrück, mit denen Stadtteilauto kooperiert, mit sechs weiteren Stadtwerken und Partnern aus Industrie und Wissenschaft zusammengeschlossen.

„Wir haben in Osnabrück relativ gesehen die höchste Autodichte im Carsharing“, betont Christian Kluck. Bundesweit steigen immer mehr Menschen vom eigenen Auto um auf eines, das sie sich mit anderen teilen. Denn dann zahlen sie außer einem geringen Mitgliedsbeitrag nur, wenn sie das Auto auch tatsächlich nutzen. Das Geld, das übrig bleibt, kann gespart oder für andere Formen der Mobilität genutzt werden, beispielsweise für Bus oder Bahn.

Die Standorte von Stadtteilauto liegen über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Gebucht werden sie einfach über das Internet. Eine Mitgliedschaft ist künftig entweder für alle Autos oder ausschließlich für die Elektroautos möglich.

Ab dem 15. Mai werden diese an der Osnabrückhalle, am Rosenplatz, am Schinkelbad, am Stadthaus und am Moskaubad für die Nutzer von Stadtteilauto bereitstehen.



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