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Altkreis Lingen: Schweigende Schüler als Ausdruck des Gedenkens
Lingen. Punkt 12 Uhr hat am Donnerstag der Gong in der Friedensschule in Lingen geklungen. Aber nicht zum Schulschluss. In einer Schweigeminute gedachten die Schüler gemeinsam mit den Lehrern der Opfer rechtsextremistischer Gewalt in Deutschland.
Parallel zu der „Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt“ in Berlin sollte am Donnerstag bundesweit ein Zeichen der Trauer und des Mitgefühls gesetzt werden.
Die Jungen und Mädchen hatten das Thema zuvor im Unterricht behandelt. Auch in anderen Schulen im Altkreis Lingen wurde für einen Moment innegehalten, um an Menschen in Deutschland zu erinnern, die unter dem rechten Terror gelitten oder gar ihr Leben verloren haben.
Die Stadtverwaltung in Lingen beteiligte sich ebenfalls an der Schweigeminute.
Auch die Busunternehmen der VGE unterstützten die bundesweite Aktion von DGB und Arbeitgeberverbänden gegen Rechtsradikalismus. Am Donnerstag waren alle Busfahrer aufgerufen, ihren Liniendienst um 12 Uhr zu unterbrechen, um in einer Schweigeminute an die Opfer der Verbrechen durch Neonazis zu erinnern.
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