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„Werde mich für weitere Förderung des Marienhospitals Ankum-Bersenbrück einsetzen“
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„Werde mich für weitere Förderung des Marienhospitals Ankum-Bersenbrück einsetzen“
„Werde mich für weitere Förderung des Marienhospitals Ankum-Bersenbrück einsetzen“
Ankum. Ein Bild von der wirtschaftlichen und medizinischen Situation des Marienhospitals Ankum-Bersenbrück machte sich dieser Tage, wie es in einer Pressemitteilung heißt, der Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters Bersenbrück, Dr. Horst Baier. An dem Besuch nahmen neben Vertretern der lokalen Politik auch der Europaabgeordnete Matthias Groote, der Landtagsabgeordnete Claus-Peter Poppe und das Kreistagsmitglied Werner Lager teil. Die Delegation wurde von den Geschäftsführern Werner Lullmann und Ralf Brinkmann empfangen.
Die Geschäftsführer des Marienhospitals stellten die hervorragende Verankerung und Annahme des Hauses durch die hiesige Bevölkerung dar und berichteten über die bauliche, medizinische und wirtschaftliche Entwicklung. Lullmann stellte die trotz schwieriger Rahmenbedingungen nunmehr stabile wirtschaftliche Lage heraus.
Matthias Groote ist Vorsitzender des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) des Europäischen Parlaments und interessierte sich für die Meinung der Geschäftsführung zu der Absicht der EU, die Krankenpflegeausbildung zu akademisieren. Es war einhellige Meinung der Anwesenden, dass dies zu einer Verschlechterung der Berufschancen für junge Menschen ohne Abitur und zu höheren Kosten bei den Krankenhäusern führen werde.
Horst Baier berichtete über seine Erfahrungen im Krankenhausbereich und seine Tätigkeit als Vorstand der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft, die sich als Interessenvertretung aller Krankenhäuser versteht. „Die Versorgung des ländlichen Raumes mit Krankenhausleistungen hat eine hohe Bedeutung, insbesondere vor dem Hintergrund des zunehmenden Ärztemangels. Leider wird durch das Land Niedersachsen eine Politik betrieben, die zu einer schleichenden Schwächung gerade der kleineren Krankenhäuser führt“, führte Baier aus. Beim Land lägen Anträge in Höhe von 650 Millionen€ für Investitionsmaßnahmen im Krankenhauswesen vor, allerdings seien 2011 und 2012 nur Mittel im Umfang von 360 Millionen € verfügbar. Das sei völlig unzureichend und erschwere gerade für kleine Krankenhäuser die Investitionen zur Sicherung des Angebotes. Hinzu komme, so Baier, ein auch für das Marienhospital negativer Hamsterradeffekt durch die automatische Absenkung der Fallpauschalen durch die sehr starken Leistungsausweitungen bei den großen Kliniken im Land. Hier sei das Land gefordert, die schleichende Umverteilung der Krankenhauseinnahmen zulasten der kleinen Häuser zu beenden. „Das Marienhospital sei durch seine enge Verwurzelung mit der Samtgemeinde und durch den Verbund mit den Niels-Stensen-Kliniken aber gut aufgestellt, insbesondere in der Geburtshilfe, so Baier weiter. „Ich werde mich im Falle einer Wahl zum Samtgemeindebürgermeister in Hannover für eine weitere Förderung des Marienhospitals einsetzen.“
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