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Bundespolizei kontrolliert am Samstag alle Reisenden am Osnabrücker Bahnhof
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Sicherheitsmaßnahme wegen Fußballderby

Bundespolizei kontrolliert am Samstag alle Reisenden am Osnabrücker Bahnhof

Osnabrück. Reisende, die Samstagvormittag mit der Bahn Richtung Münster fahren wollen, müssen sich auf Unannehmlichkeiten und Verzögerungen einstellen. Die Bundespolizei befürchtet, dass gewaltbereite Chaoten auf dem Weg zum Drittligaspiel zwischen dem VfL Osnabrück und Preußen Münster den Zugverkehr gefährden. Im Hauptbahnhof sind deshalb mehrere Hundert Beamte auf den Beinen, um alle Fahrgäste zu kontrollieren.

 
Die Bundespolizei wird Bahnreisende am Samstag genau in Augenschein nehmen. Foto: dpa  Vergrößern

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Wie groß das Aufgebot genau sein wird, wollte ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwoch nicht beziffern. Einen Einsatz in dieser Größenordnung habe es im Osnabrücker Hauptbahnhof bisher jedenfalls noch nicht gegeben.

Die Polizisten werden zwischen 9 und 13 Uhr insbesondere die Zugänge zum Bahnsteig 1 kontrollieren, wo die Regionalzüge Richtung Münster abfahren. Nicht nur offensichtliche Fußballfans sind von den Kontrollen betroffen. Die Beamten (darunter auch Frauen) werden die Taschen und Rucksäcke aller Bahnreisenden unter die Lupe nehmen und Personen im Zweifelsfall auch abtasten. Die Mitnahme von pyrotechnischen Gegenständen wie Knallkörpern oder Fackeln ist verboten. Außerdem dürfen Fahrgäste Samstagvormittag grundsätzlich keine Glasflaschen mit in die Züge Richtung Münster nehmen.

Die Bundespolizei empfiehlt allen Reisenden, sich auf die Ausnahmesituation einzustellen, Glasflaschen zu Hause zu lassen und rechtzeitig am Hauptbahnhof zu sein. Kontrollen finden auch an den Bahnsteigen statt, wo die Intercity-Züge Richtung Süden abfahren, sowie an den Zwischenhalten zwischen Osnabrück und Münster. Das Verbot der Glasflaschen gilt ebenfalls auf den Strecken über Minden und Rheine.

Die Kontrollen im Osnabrücker Hauptbahnhof beziehen sich am Samstag auf den Sonderzug Richtung Münster, der um 10.40 Uhr abfahren soll, und auf acht reguläre Zugverbindungen. Viermal fährt die Westfalenbahn, und zwar um 9.19, 10.19, 11.19 und 12.19 Uhr, jeweils von Bahnsteig 1. Stündlich hält am Bahnsteig 2 ein Intercity zur Weiterfahrt Richtung Süden. Die Durchgänge zu den anderen Bahnsteigen sollen nach Angaben der Bahnpolizei frei bleiben. Das gilt offenbar auch für die Gleise 11, 12, 13 und 14.

Um mögliche Gewalttäter auch vor dem Rückweg zu disziplinieren, finden zwischen 16 und 21 Uhr im Hauptbahnhof in Münster ebenfalls Großkontrollen mit mehreren Hundert Beamten statt.

Weil die Rivalität zwischen dem VfL Osnabrück und Preußen Münster bekannt ist und es im Hinspiel im September in der Osnatel-Arena zu Ausschreitungen gekommen war, hat die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin den Einsatz am 27. Januar angeordnet. Die Behörde beruft sich in der Verfügung insbesondere auf die Paragrafen 3 und 14 im Bundespolizeigesetz. Danach ist es Aufgabe der Beamten, drohende Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zügen oder auf Bahnhöfen abzuwehren.

Die Maßnahmen sollen helfen, gewaltbereite Fußballfans abzuschrecken und frühzeitig zu erkennen.


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  Leserkommentare

 
Dietmar P., Mittwoch, Februar 22 um 14:24 Uhr Mal nicht übertreiben Es ist richtig, dass die Polizei Präsenz zeigt und insbesondere Böller und Bengalos verbietet.

Man sollte aber nicht übertreiben, denn 95 oder 98 Prozent aller Fans sind richtige Fans, die ein Fussballspiel gucken wollen und keinen Krawall machen und erleben wollen.

 
Ferdinand Grunwald, Mittwoch, Februar 22 um 13:34 Uhr Meine Damen und Herrn/die Wand Wenn Chaoten den VfL oder Preußen GROßEN Schaden zufügt der oder die müssen an die Wand gestellt werden...Das die Polizei auf unsere Kosten ihr Leben riskiert muss nun wirklich nicht sein.Darum"Chaoten müssen RAUS damit unsere Kinder mitkommen können.Glück auf.

 
Erich Loch, Mittwoch, Februar 22 um 13:23 Uhr ...lol... ...und alle chaoten erst garnicht in den zug lassen
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