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Heimatverein erinnert mit Ausstellung an die 200-jährige Geschichte der Post in Dissen
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Heimatverein erinnert mit Ausstellung an die 200-jährige Geschichte der Post in Dissen
Heimatverein erinnert mit Ausstellung an die 200-jährige Geschichte der Post in Dissen
Dissen. Von einem von Reichsgraf de Lafalette im Januar 1812 unterzeichneten Dokument über die 2004 geschlossene Filiale an der Südstraße bis zur Postagentur am Scheerenhof: So weit spannt sich der Bogen der Postgeschichte in Dissen. Eine Ausstellung des Heimatvereins gibt jetzt einen Überblick über 200 Jahre Postalltag in Dissen.
Es ist eine wahre Fleißarbeit, die hinter dem Organisationsteam mit der Vorsitzenden Rosemarie Rieke liegt: Ungezählte Briefe, Karten, Fotos, Urkunden und andere Dokumente türmen sich im Archiv der Heimatstuben. Monatelang hat es gedauert, bis das umfangreiche Material gesichtet, sortiert und beschriftet war. Um die im Umkreis einzigartige Ausstellung zusammentragen zu können, konnte sich der Heimatverein nicht nur auf den eigenen Fundus berufen. Auch das Staatsarchiv Osnabrück sowie die Familien Rodefeld, Kraak, Stumpe, Riedel, Schnake, Strätger, Eggers-Reinschmidt, Brandt und Vollbracht haben zur Sammlung beigetragen.
Einige Namen sind direkt mit der Post verbunden, so Gustav Kraak oder Vater und Sohn Wilhelm und Willi Stumpe aus Nolle, die beide ihren Dienst in der Poststelle verrichteten, erinnert sich Rieke. Zurück zur Urkunde von Reichsgraf de Lafalette, dessen Dokument vor 200 Jahren den Weg von Paris nach Dissen zurücklegte: Mit dieser Ernennungsurkunde wurde Franz Karl Dieckmann zum ersten Postdirektor von Dissen. Das Schreiben ist der älteste vorhandene Beleg über eine Poststelle im Ort. Sie war im späteren „Hotel zur Post“ am Karlsplatz eingerichtet. 1906 wechselte die Post ins Gebäude der heutigen Mauritius-Apotheke, ehe sie 1956 an die Südstraße umzog.
Öffnungszeiten: 24. bis 26. Februar, 15 bis 18 Uhr, Heimatstuben, Rosinenstraße
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