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Förderkreis Hüvener Mühle plant Brücke für Fußgänger über die Radde
Hüven. Der Förderkreis Hüvener Mühle wird sein zehnjähriges Bestehen im Rahmen des Deutschen Mühlentages feiern, der Pfingstmontag begangen wird. Das hat die Vorsitzende Hedwig Fust-Sanders während der Generalversammlung angekündigt. Vorgesehen sei ein Festgottesdienst und anschließend unter andrem eine Ausstellung historischer Gerätschaften des Heimatverein Wesuwe.
In ihrem Rückblick stellte die Vorsitzende heraus, dass der Förderkreis sich weiterhin auf Erfolgskurs befinde. Er habe derzeit 165 Mitglieder, und „wir hoffen, dass wir in absehbarer Zeit die 200er-Marke erreichen können“. Als Höhepunkt im abgelaufenen Vereinsjahr bezeichnete die Vorsitzende den Mühlentag am Pfingstmontag unter der Beteiligung des Heimatvereins Wesuwe mit Dreschvorführungen.
Darüber hinaus war der Förderkreis vielfältig aktiv. Um seine Arbeitsgeräte und Sitzgarnituren ordnungsgemäß unterbringen zu können, sei in Eigenleistung ein Schuppen erstellt worden, und eine Fahrt nach Bourtange habe stattgefunden. Die Ferienpassaktion „Bau eines Insektenhotels“ sei mit über 20 Teilnehmern sehr gut besucht gewesen, und auch am „Lebendigen Adventskalender“ habe sich der Verein beteiligt. Zudem seien vier Trauungen in der Hüvener Mühle vorgenommen worden.
Die Arbeit des Müllerteams erläuterte anschließend Karl Nortmann. Der Gruppe gehören acht Müller und ein Hilfsmüller an. Mahltage haben von April bis Oktober stattgefunden. An drei Samstagen seien an der Mühle notwendige Reparaturarbeiten durchgeführt und in Osnabrück ein Fortbildungslehrgang besucht worden, so Nortmann.
Den Worten Rita Krüssels zufolge sind sieben Gästeführerinnen und vier Gästebetreuer im Einsatz. „Wir hatten jede Menge zu tun“, so beschrieb sie die Aktivitäten in 2011. Unter anderem seien zehn Schulführungen, zwei „Fackelführungen“ und drei „Müllersfrauführungen“ vorgenommen worden..
Der stellvertretende Vorsitzende, Willi Geersk, brachte das Vorhaben „Bau einer Fußgängerbrücke über die Radde“ zur Sprache. Die Brücke soll an der Stelle errichtet werden, wo bis zur Radderegulierung eine Überquerungsmöglichkeit bestanden hat. Die Finanzierung, so Geers weiter, gestalte sich als äußerst schwierig. „Wir sind auf Hilfe von außen angewiesen“, so Geers. Die Diskussion ergab, dass gemeinsam mit dem Heimatverein Aschendorf-Hümmling, der Gemeinde Sögel und der Gemeinde sowie dem Wasser- und Bodenverband Lähden versucht werden soll, die erforderlichen Gelder zu beschaffen.
Bei den Vorstandswahlen wurden in ihren Ämtern der 2. Vorsitzende Willi Geers, Schriftführerin Ines Rump und der 1. Beisitzer Karl Nortmann bestätigt.
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