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Rund 35000 Narren in Emsbüren - neuer Besucherrekord
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Rosenmontagsumzug

Rund 35000 Narren in Emsbüren - neuer Besucherrekord

Emsbüren. Einen neuen Besucherrekord hat die Karnevalsgesellschaft Kespel Emsbüren (KKE) verzeichnet: Rund 35000 begeistert mitgehende Besucher haben den Rosenmontagsumzug verfolgt.

 
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Mit dem Wurstebrotessen auf der Diele Hopmann starteten die Jecken in den Rosenmontag; vielfältig waren die Kostüme, und auch der Nachwuchs wird rechtzeitig an den Frohsinn gewöhnt. Eigens aus Freising war der „Papst“ zum Karneval nach Emsbüren angereist (oben). Über „Hafturlaub“ freute sich dieser vierbeinige Jeck (unten). Einen Prunkwagen der Superlative präsentierten die „Elche“ und beleuchteten das Gewerbegebiet an der A 30/31 Eigens aus Freising war der „Papst“ zum Karneval nach Emsbüren angereist (oben). Über „Hafturlaub“ freute sich dieser vierbeinige Jeck (unten). Viel Farbe war im Umzug und am Rande angesagt. Der Spaßfunke sprang schnell auf das Publikum über. Rund 35000 Besucher verfolgten nach Auskunft der KKE-Verantwortlichen den Rosenmontagsumzug in Emsbüren. Fotos: Heinz Krüssel, Mike Röser Premiere in Emsbüren: Ein TV-Team des NDR filmte den Umzug, bei dem es wieder jede Menge Musik, bunte Kostüme und auch einen bösen Wulff gab (von links). Premiere in Emsbüren: Ein TV-Team des NDR filmte den Umzug, bei dem es wieder jede Menge Musik, bunte Kostüme und auch einen bösen Wulff gab (von links). Premiere in Emsbüren: Ein TV-Team des NDR filmte den Umzug, bei dem es wieder jede Menge Musik, bunte Kostüme und auch einen bösen Wulff gab (von links). Premiere in Emsbüren: Ein TV-Team des NDR filmte den Umzug, bei dem es wieder jede Menge Musik, bunte Kostüme und auch einen bösen Wulff gab (von links).

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„So viele Zuschauer haben noch nie am Straßenrand gestanden“, freute sich KKE-Vizepräsident Bernhard Theissing. Ein wichtiger Grund für die tolle Resonanz sei sicherlich im Wetter zu suchen, so Theissing. In der Tat herrschte absolut Rosenmontagswetter: leichter Frost, Sonnenstrahlen und vor allen Dingen kein Regen.

Zugmarschall Ansgar Lohle, der den Zug anführte und aus luftiger Höhe die beeindruckende Menschenmenge mit großer Begeisterung kommentierte, meldete schon gleich nach dem Start beim Gasthof Breloh in Leschede: rekordverdächtig.

Die meisten der großen und kleinen Narren am Straßenrand hatten sich verkleidet und bekundeten auch so, dass man am Spaß der Aktiven auf den Prunkwagen, in den Fußgruppen und den Musikkapellen teilhaben wollte. Der Spaßfunke sprang schnell aus dem Umzug auf das Publikum über, das kräftig mitfeierte.

Natürlich wurden voller Spannung die Themen auf den großen Prunkwagen erwartet. Mit viel Liebe zum Detail und mit hohem künstlerischen Anspruch waren die Wagen gestaltet worden. Unübersehbar war dabei der gekonnte Pinselstrich eines ortsbekannten Hobbymalers, der die Themen der einzelnen Gruppen in Vollendung umgesetzt hatte.

Am häufigsten wurde die positive Entwicklung im Gewerbegebiet an der A 30/31 thematisiert. „Die Elche“ hatten wieder einen Prunkwagen der Superlative gebaut. Dort beschäftigte man sich mit der „Weltstadt Emsbüren – Ortsteil Ahlde/Holland“. Dort werde eine Fresswelt mit einer Autowelt und einer Gartenwelt kombiniert.

Bei den „Achterahldern“ hieß es: „McDonald’s in Ahlde – Ahlder Mais für Pommes rot/weiß“.

Der Coma-Club sah die Entwicklung kritisch: „McDonald’s, Autoschieberei und Logistikversand – unser Gewerbegebiet A 31 in Oranje-Hand.“

Das Emsbürener Panikorchester versteht sich als das Kult(ur)-Orchester; immerhin habe man die Schauspiele „Pastor un siene Koh“, „Romeo und Julia“ sowie demnächst auch „Der Herzog und sein Kumpan“ musikalisch begleitet.

Das „Gemeindeschiff“, besetzt von Mitgliedern des Gemeinderates und der Verwaltung, befasste sich mit der Zukunft des Bahnhofes Leschede und stellte resignierend fest: „Hier kommen wir nicht zum Zuge!“

Die Drievordener behaupteten: „Wir versorgen Emsbüren mit Strom und Eier.“

Viele Wagen und Gruppen kamen aus Gemeinden im Altkreis Lingen und der Grafschaft Bentheim. Kreativ präsentierten sich auch die zahlreichen Fußgruppen im Umzug, die vorwiegend von Jugendlichen besetzt waren.

Eine Besonderheit wird seit rund 20 Jahren vom KKE gepflegt: Aktive des Emsbürener Karnevals und zahlreiche Gäste treffen sich schon zum Mittag auf der Diele des KKE-Vorsitzenden Hermann Hopmann in Leschede zum traditionellen Wurstebrot- und Leberbrotessen. Josef Silies, Metzgermeister i.R., hatte rund einen Zentner der deftigen Kost hergestellt, die früher an jedem Schlachttag auf den Höfen mit Genuss verspeist wurde. So startete die Narrenschar gut gestärkt in einen langen Karnevalstag.


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