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Berge: Jagd und soziales Engagement vereint
ja Berge. Die Freude war groß: Der Hegering aus Berge hat dem St.-Servatius-Kindergarten, der Pusteblume und dem Leuchtturm Schecks in Höhe von insgesamt 1420 Euro übergeben. Den Jägern sei es darum gegangen, sich sozial in der Gemeinde zu engagieren, wie Hegeringleiter Gerd Kühle bei der Scheckübergabe in der Pusteblume erklärte.
Ausgangspunkt für die Aktion war die Hegeringversammlung im vergangenen Jahr. Hier war der Vorschlag unterbreitet worden, eine revierübergreifende Taubenjagd zu veranstalten. Angesichts der Überpopulation richteten die Tiere unter anderem auf den landwirtschaftlichen Flächen erhebliche Schäden an, hieß es. Zudem kam der Vorschlag, jagdliche und soziale Aspekte zu verbinden. Dafür könne das Start- und das Entgelt für den Verkauf der erlegten Tiere sowie gegebenenfalls weiteres Spendengeld genutzt werden.
Gesagt, getan. Ende Januar trafen sich alle Jäger des Berger Hegerings sowie eingeladene Gäste auf dem Hof Lindlage, um dort die Jagd anzublasen. Insgesamt begrüßten Gerd Kühle und Jagdherr Karl-Heinz Oeverhaus 80 Jäger. Anschließend verteilten sich die Schützen mit ihren Gästen auf neun Reviere. Bei klarem und windstillem Wetter dauerte der Ansitz bis 17 Uhr, danach ging es zurück zum Hof Lindlage zum Legen und Verblasen der Strecke sowie zum „Schüsseltreiben“ mit Erbsensuppe. Insgesamt kamen 116 Tauben zur Strecke, die die Beteiligten gegen ein Entgelt kauften.
Nachdem Karl-Heinz Oeverhaus noch einmal mit einem Hut herumgegangen war, der zu empfindlich für Hartgeld war, stand schließlich die Summe fest: 1420 Euro.
Auf Wunsch der Waidleute sollte das Geld den Kindern in Berge zugutekommen. Also teilten die Organisatoren die Euro entsprechend der Kinderzahl im Leuchtturm, in der Pusteblume und im Kindergarten auf.
Bei der Übergabe der symbolischen Schecks gab es für die drei Betreuungseinrichtungen zudem noch Malbücher der Kreisjägerschaft. Auch darüber freuten sich die Adressaten. Wie Gerd Kühle und Karl-Heinz Oeverhaus bei dem Treffen weiter erklärten, sei daran gedacht, die Aktion möglicherweise noch einmal zu wiederholen – auch, um die Verbundenheit der Jäger zur Gemeinde zum Ausdruck zu bringen.
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07.04.2012
