·
Digitalabo·
Shop·
Tippspiel
Azubimesse in Voltlage: Berufskraftfahrer bei Hülsmann gesucht
Voltlage. Bei Hülsmann-Reisen geht es für die neuen Auszubildenden zum Berufskraftfahrer erst einmal in die Werkstatt – auch, wenn sie nicht Mechaniker werden wollen. Denn: Auch ein Busfahrer muss mit dem Fahrzeug vertraut sein. Er sollte wissen, wo der Tank sitzt und wie er Kühlflüssigkeit nachfüllt, erläutert Karl Hülsmann junior.
Und auch nach den Lehrmonaten in der betriebsinternen Werkstatt darf der Auszubildende nicht sofort ans Steuer der 13 Meter langen Kolosse. „Unsere Auszubildenden fahren erst bei Kollegen mit“, sagt Hülsmann. So habe ein Azubi ausreichend Zeit, sich Dinge abzuschauen, zum Beispiel den Umgang mit den Fahrgästen oder die Handhabe mit dem Fahrscheindrucker.
Für den Berufskraftfahrer bieten sich zwei Arbeitsbereiche: der Transport von Waren mit dem Lastwagen oder der Personentransport im Bus. Dafür benötigt der Busfahrer natürlich einen entsprechenden Führerschein, nämlich den der Klasse D. Damit darf der Fahrer dann Kraftfahrzeuge mit mehr als 16 Sitzplätzen und 3,5 Tonnen fahren.
In der Regel finden in den Bussen von Hülsmann-Reisen aber deutlich mehr als16 Personen Platz – im Doppeldecker bis zu 80. Eine große Verantwortung für den Fahrer. Und genau da sieht Karl Hülsmann eine wichtige Eigenschaft zukünftiger Auszubildender: „Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sind ganz wichtig. Der Fahrgast kann nicht 30 Minuten an der Bushaltestelle warten.“
Ein gewisser Orientierungssinn gehört nach Angaben des Juniorchefs ebenfalls dazu. Genau wie handwerkliches Geschick, ergänzt Werkstattleiter Christian Kleine. Schließlich gebe es gelegentlich Situationen, in denen der Busfahrer selbst Hand anlegen müsse, wenngleich auch sehr selten.
Wann der Auszubildende seine erste eigene Tour fahre, hänge davon ab, wie schnell er den Busführerschein schaffe. Ab 18 Jahren kann er mit den Unterrichtsstunden beginnen – einen Pkw-Führerschein vorausgesetzt. Das Familienunternehmen trägt die Kosten. Danach geht es entweder in den Linienverkehr, in den Schul- oder in den Reisebus.
Während und nach der Ausbildung steigern sich die Anforderungen an den Berufskraftfahrer langsam: Strecken werden anspruchsvoller und länger. Erst mit21 Jahren dürfe der Berufskraftfahrer im Reiseverkehr arbeiten.
Dafür erwartet die künftigen Auszubildenden ein sicherer Arbeitsplatz, wie Karl Hülsmann bestätigt. Außerdem biete das Unternehmen einen modernen Fuhrpark mit insgesamt 200 Bussen. dazu eine Reihe von Arbeitserleichterungen für die Fahrer, wie die betriebsinterne Werkstatt oder Waschanlage. Und: Der Beruf hat Perspektive. Es werden immer Fahrer gebraucht, um Kinder zur Schule zu fahren oder Reisegruppen ins Ausland.
Informationen zur Messe „Azubis werben Azubis“ am Mittwoch, 22. Februar, von 8.30 bis 15 Uhr in den Hallen des Unternehmens Hülsmann-Reisen, Karlstraße 1 in Voltlage, gibt es auch im Internet: www.ilek-nol.de
Dritte Auflage der Informationsbörse „Azubis werben Azubis“ am 22....
cg Voltlage/Altkreis Bersenbrück. Es gibt viele Möglichkeiten für Schüler, sich über Berufsausbildungen zu informieren: ein Besuch im... mehr
hen Herringhausen. „Das war ja schon mal gut“, zeigt sich Frank Brüggemann sehr zufrieden. Soeben sind die Viertklässler der Grundschule Herringhausen... mehr
Schwagstorf: Buseinstieg an Marienschule zu gefährlich
dah Schwagstorf. Dicht an dicht, bis an die Straße gedrängt, stehen die Schüler auf dem Gehsteig der Haltestelle an der Marienschule in Richtung... mehr
Mehr Lokales









07.04.2012
