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Tag der Hände am Meppener Ludmillenstift
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Quelle: pm/Meppener Tagespost 17. Februar 2012 14:53 Uhr

Hygieneschulung für 300 Mitarbeiter

Tag der Hände am Meppener Ludmillenstift

Meppen. Die Hände sind für die Arbeit in einem Krankenhaus unerlässlich. Die richtige und konsequente Händedesinfektion zählt deshalb zu den wichtigsten Maßnahmen bei der täglichen Arbeit.

 
Hygienebeauftragte Hildegard Schmidt (links) kontrollierte unter UV-Licht, wie gut die Mitarbeiter ihre Hände desinfiziert hatten. Foto: privat  Vergrößern

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Mehr als 300 Mitarbeiter des Ludmillenstifts in Meppen haben deshalb am „Tag der Hände“ die Chance genutzt, sich zum Thema Hygiene auf den neuesten Stand zu bringen. Das hat die Klinik in einer Pressemitteilung erklärt.

Eva-Brigitta Kruse aus dem Beratungszentrum für Hygiene in Freiburg hielt stündlich Vorträge zum Thema Händehygiene und zeigte auf, dass neben der Desinfektion auch die Pflege der Hände eine wichtige Rolle spiele. Unter UV-Licht konnte jeder Mitarbeiter testen, wie gründlich er sich zuvor die Hände desinfiziert hatte.

„Es geht darum, sich selbst und andere zu schützen“, machte die Referentin deutlich. Kruse ist den Angaben zufolge bundesweit in Krankenhäusern unterwegs. „Dank einer guten Hygiene gibt es im Ludmillenstift zum Beispiel vergleichsweise wenig MRSA-Fälle“, lobte sie. Unter MRSA versteht man den multi-resistenten Krankheitserreger „Staphylococcus aureus“, also einen gegen viele Antibiotika resistenten Keim.

In jedem Krankenhaus gebe es Keime, heißt es in der Presseerklärung. Unter anderem Chlostridienfälle häuften sich Studien zufolge bundesweit. „Deswegen sind neben gründlicher Händedesinfektion strukturierte Abläufe wichtig, damit die interne Verbreitung unterbunden wird“, betonte Hildegard Schmidt, Fachkraft für Hygiene und Infektionsprävention im Ludmillenstift.

Jeder Mitarbeiter im Krankenhaus Ludmillenstift werde regelmäßig in hygienerelevanten Themenbereichen weitergebildet. Der gesamte hygienische Ablauf werde von der Hygiene-Kommission in festen Abständen kritisch unter die Lupe genommen, optimiert und kontrolliert. Bei Risikopatienten mache das Labor im Ludmillenstift einen DNA-Schnelltest und sei binnen kürzester Zeit in der Lage, gegebenenfalls eine Behandlung des Patienten einzuleiten.

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