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Debatte über Finanzierung des Feuerwehrhauses in Hilter
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Autor: Horst Troiza 16. Februar 2012 14:04 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Fahrzeugkauf verschoben

Debatte über Finanzierung des Feuerwehrhauses in Hilter

Hilter. Das Feuerwehrhaus in Hilter muss vergrößert werden. Darüber herrscht bei den Fraktionen des Rates Einigkeit. Über den Finanzierungsfahrplan gibt es jedoch unterschiedliche Ansichten. Die CDU/FDP-Mehrheitsgruppe setzte im Fachausschuss ihren Antrag durch, das geplante Vorhaben vorrangig gegenüber der Ersatzbeschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs zu behandeln.

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Der Schuh drückt, im wahrsten Sinne des Wortes. „Die Halle des Feuerwehrhauses wird zu klein für die Fahrzeuge neueren Typs“, berichtete der Ausschussvorsitzende Josef Uthoff. Die Einsatzfahrzeuge werden größer, weil mehr Material am Bord ist und es einen Trend der Hersteller gibt, Kombinationsfahrzeuge anzubieten.

Wie ein im vergangenen Jahr in Auftrag gegebenes Sachverständigengutachten darstellt, kann dieser Veränderung ausschließlich durch einen Umbau des Gebäudes begegnet werden. Die Kosten dafür wurden, „ganz vorsichtig“, wie die Verwaltung betont, auf 900000 Euro für einen Anbau, die Aufstockung sowie die notwendige Umgestaltung des Vorplatzes an der Feuerwache geschätzt.

Die Verwaltung hat deshalb einen Finanzierungsfahrplan aufgestellt, nach dem in den diesjährigen Haushalt 50000 Euro, in den des nächsten Jahres 500000 Euro und 2014 noch einmal 300000 Euro dafür eingestellt werden sollen. Diesem Vorschlag wäre die SPD-Fraktion sowie die UWG gern gefolgt.

Jörg Wenner (CDU) legte dem Ausschuss im Namen der CDU/FDP-Gruppe einen anderen Plan auf den Tisch. Zum einen soll ein Gremium aus Angehörigen der Fraktionen, der Verwaltung und der Wehr gebildet werden, das das Projekt noch einmal analysiert und plant. Die Finanzierung soll über eine längere Zeit gestreckt werden. So sollen 25000 Euro Überschuss aus dem vergangenen Jahr und 50000 Euro aus diesem Haushaltsjahr für das Vorhaben reserviert werden, jedoch im kommenden Jahr keine Mittel und 2014 dann 500000 Euro eingestellt werden. „Somit umgehen wir im nächsten Jahr eine Kreditaufnahme für das Vorhaben“, erklärte er.

Zusätzlich sollen geplante Ersatzbeschaffungen, etwa ein Tank-Löschfahrzeug TLF 16, für fünf Jahre aufgeschoben werden. Dazu waren 300000 Euro in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehen.

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