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Kreisstraße von Weese nach Halverde wird ausgebaut
Voltlage. Die Radwegelücke zwischen dem Voltlager Ortsteil Weese und dem westfälischen Halverde wird in diesem Jahr geschlossen. Und nicht nur das. Der Fachausschuss Planen und Bauen des Landkreises Osnabrück sprach sich zudem dafür aus, die Straße von der Kreisgrenze bis zur L71 auszubauen.
Die Fahrbahn auf der etwa 1,5 Kilometer langen Kreisstraße 156 befindet sich in einem schlechten Zustand. Sie weist Verdrückungen, Unebenheiten und Risse auf. Erdbautechnische Untersuchungen durch Bohrungen haben, so der Landkreis Osnabrück, ergeben, dass der bituminöse Aufbau nicht ausreicht und verstärkt werden muss. Die zu geringe Fahrbahnbreite von gut fünf Metern lässt es nicht zu, dass Begegnungsverkehr zwischen größeren und vor allem landwirtschaftlichen Fahrzeugen auf der Fahrbahn stattfindet. Zudem ist auch starker Lkw-Verkehr in diesem Bereich festzustellen. Diese müssen im Begegnungsverkehr auf die unbefestigten Seitenräume ausweichen. Wegen des fehlenden Radweges können schwächere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer die Kreisstraße nicht gefahrlos nutzen.
Nunmehr ist vom Landkreis vorgesehen, die Fahrbahn auf 5,50 Metern zu verbreitern und den Deckenaufbau zu verstärken. Der geplante Bauabschnitt schließt eine Lücke im Radwegenetz zwischen der K43 im Kreis Steinfurt, die vor einigen Jahren mustergültig ausgebaut wurde, und der L71. An beiden Straßen sind seit Jahren Radwege vorhanden.
In den Kurvenbereichen sind außerdem zusätzliche Aufweitungen zur Innenkurve geplant, um Begegnungsverkehr, auch für größere Fahrzeuge, zu ermöglichen. Die Linienführung bleibt jedoch in ihrer jetzigen Form bestehen. Auf der Nordseite der Kreisstraße soll ein zwei Meter breiter, von der Fahrbahn abgesetzter Radweg entstehen. In Teilbereichen ist es vorgesehen, so die Planungen des Fachdienstes Straßen beim Landkreis Osnabrück, den Radweg hinter dem vorhandenen Straßengraben zu bauen. Zur Erlangung der Baurechte wurde bei der Planfeststellungsbehörde der Verzicht auf Durchführung der Planfeststellung beantragt.
Die Gesamtkosten dürften sich einschließlich Grunderwerb voraussichtlich auf rund 490000 Euro € belaufen. Kostenträger der Maßnahme ist der Landkreis Osnabrück. Gegen die geplante Maßnahme bestehen seitens des Fachdienstes Umwelt keine Bedenken. Wegen des Eingriffs in Natur und Landschaft werden Ausgleichsmaßnahmen vor Ort erforderlich. Ersatzmaßnahmen sind nicht erforderlich.
Da ein gut ausgebautes Radwegenetz die Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer erhöhe, stimmte der Bauausschuss für den vorgelegten Plan.
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07.04.2012
