·
Digitalabo·
Shop·
Tippspiel
Deutschländerinnen und mehr
Berge. Warum halten Frauen sich einen Stuhl über den Kopf, wenn sie zu „Schatzi, schenk mir ein Foto“ tanzen? Weil die Rückenlehne vor dem Gesicht dann als Bilderrahmen dient. Das ist eine Erkenntnis vom kfd-Karneval in Berge, der unter dem Motto „Frauen außer Rand und Band“ im Jugendheim über die Bühne ging.
Fünf Stunden lang führte Maria Kolbeck den großen Spaß von Frauen für Frauen an. Ihre Überleitungen passten stets wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Für gutes Geleit der Auftretenden sorgten wiederum die beiden „Clochards“ Margret Brechmann und Tatjana Escher. Aber auch Männer waren letztlich dann doch dabei: Günter als Musiker, Ralf und Jörg als Tontechniker und Bühnenbauer sowie Christian an der Kamera.
In Anlehnung an Loriot waren es „Das Frühstücksei“ und seine Zubereitung, die Hausfrau Beatrix Karly mit ihrem „Mann“ Renate Rumker aneinandergeraten ließ. In der „Dom-Apotheke“ als „die katholische Antwort auf die Gesundheitsreform“ versorgte unterdessen Apothekerin Antje Heiden ihre Kunden kostenlos, gab es doch eine „Grundsicherung durch die Kirchensteuer“. Über „Frau Agathe beim Zahnarzt“ sprach Renate Rumker. Warum noch dahingehen, wenn der doch auch „außermündig bohren“ kann, indem man das Gebiss dem Sprudelwagenfahrer mitgibt, der jede Woche die Praxis beliefert?
Eine Eheanbahnung bot Gaby Krümpelmann in ihrer Agentur „Glück im Winkel“. Erschien Weihnachtsbaumverkäufer Anne Roßkamp zunächst als hoffnungsloser Fall auf der Suche nach einer „süßen kleinen Streuselschnecke“, so zeigte die Agenturchefin sogleich körpernahes Interesse, nachdem sie das Sparbuch ihres Kunden gesehen hatte. Als Dorfbeobachter blickte Marlies von der Heyde auf örtliche Ereignisse zurück – wie zum Beispiel einen Rinderausbruch.
Aus dem Sauerland waren die „Taxi-Tänzer“ angereist, um mit dem männerlosen Publikum auszuhelfen, aber „Gefühle gibt es dabei nicht – nur bestellen und bezahlen – Tanzen, ab und weg“. Wenn es Engländerinnen und Holländerinnen gibt, dann müsste es doch auch Deutschländerinnen heißen, war eine These vom „Frühstück bei Stefanie“. Nein, darauf habe Meica mit seiner Wurst die Rechte. Inmitten des Publikums gab es dann den „Tanz der Frauen“, bei dem der Elferrat auf der Bühne mittanzen konnte.
Zu bedauern waren die fünf Senioren, die ihre Körperpflege unter dem Kommando einer Pflegerin mit Trillerpfeife auszuführen hatten. Weil sie das Tanzband mit den drei Streifen hatte, wurde das Amt der „Dancing-Queen“ an Maren Menslage-Biemann übergeben. Als „Lokusfrau vom Hauptbahnhof“ war Anne Escher die „Überraschung eingeflogen aus Icker“. Sie berichtete von den drei Paragrafen ihres Toilettenhaus-Benutzungsplanes.
Nach einem kleinen Gespräch als Frieda und Anneliese rockten Anne Roßkamp und Iris Poppe das Jugendheim. Da zeigt sich die kfd eindeutig dynamischer als radio ffn. Anschließend begeisterten Susanne Gerdes, Beatrix Karly, Christa Holling und Renate Rumker als ABBA das Publikum. In einem von Wunderkerzen überfluteten Jugendheim sorgte Beatrix Karly beim Finale für einen gediegenen Ausklang. Zudem ging ein besonderer Dank an Agnes Lübben.
Bippen: Dem DRK Jahrzehnte treu
jesc Bippen. Mit einem abwechslungsreichen Programm erfreute der DRK- Ortsverein Bippen im Maiburger Hof seine Mitglieder im Rahmen ihrer Versammlung.... mehr
Noch immer aktiv
Berge. Heute vollendet Hildegard Herrmann, geborene Wolf, aus Berge ihr 90. Lebensjahr. Die am 14. April 1921 in Bärwalde in Schlesien geborene Jubilarin... mehr
Mit Elan in das Jubiläumsjahr
Berge. Die kfd in Berge ist engagiert und sehr aktiv. Das zeigten einmal mehr die Rück- und Ausblicke während der Mitgliederversammlung.... mehr
Mehr Lokales







