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„Jolly Jazz Fools“ erfreuten die Jazz-Fans in Dissen
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Autor: Achim Köpp 13. Februar 2012 16:00 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

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„Jolly Jazz Fools“ erfreuten die Jazz-Fans in Dissen

Dissen. Während ringsum in der Region zur gleichen Zeit Helau und Horrido erklangen und entsprechende Musik zu hören war, versammelten sich im historischen Dissener Bahnhof die Jazzfans, um alte Freunde willkommen zu heißen.

 
„Jolly Jazz Fools“ statt Karneval im Jazzclub Dissen. Foto: Achim Köpp  Vergrößern

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Mit den „Jolly Jazz Fools“ gastierte ein Septett, mit dem der Jazz-Club Dissen-Bad Rothenfelde 1995 zusammen mit dem Jazzsänger Peter Petrel die bislang einzige CD aufnahm, das im Jahr 1996 beim 1. Dissener Open-Air-Jazzfestival als Hauptband auftrat und 2000 erneut da war.

Ein Gastspiel beim 1. Open Air, das auch wegen der damals provisorisch auf dem Bahnhofvorplatz aus Holzpaletten gebauten „Bühne“, einer wegen der heißen Sonne sich unter Sonnenschirmen drängenden Fangemeinde und dem mitreißenden Dixieland in bester Erinnerung blieb. Jetzt, nach 16 Jahren, fehlten zwar die dem Ereignis die Reverenz erweisenden Bürgermeister aus Dissen und Bad Rothenfelde, und auch der damals mit Bahnschaffnermütze auf dem Kopf die Kinder betreuende Pastor Andreas Schmidt war naturgemäß nicht dabei.

Die Freunde aus Bad Bramstedt jedoch wurden den Erwartungen voll gerecht, denn ihr Traditional Jazz traf ins Schwarze, viele bekannte Titel aus der ganzen Bandbreite ihres Repertoires – von New Orleans Jazz über Dixieland im Stil Chris Barbers bis hin zu Swing-Musik – kamen sehr gut an, wobei zu den oft eingestreuten Soli immer wieder rauschender Beifall erschallte.

„And the Jazz goes on...“ – so wie vom Jazz Club als Jahresmotto verkündet, geht es schon Samstag, 10. März, ab 20 Uhr im Bahnhof weiter. „Onkel Wilhelm’s Jazz-Kapelle“, ein Sextett aus Bielefeld, kommt und spielt in Kleidung und im Stil der 1920er klassischen New-Orleans-Jazz. Wobei zwischen Swing und Blues auch der Humor mit Dönkes in bestem westfälischen Platt von „Onkel“ Wilhelm Gößling nicht zu kurz kommt.

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