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„Alle halten wie Pech und Schwefel zusammen“
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Autor: Petra Ropers 10. Februar 2012 17:44 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Übungsleiterin nimmt sich Zeit für Gespräche

„Alle halten wie Pech und Schwefel zusammen“

Riemsloh. „Ich mache meinen Job mit viel Freude“, sagt Monika Ekeler. Die engagierte Übungsleiterin der Reha-Sportabteilung des SC Melle stärkt den ausgeprägten Zusammenhalt ihrer Gruppen mit Events in der Miss-Piggy-Bar.

 
„Strammer Max“ in der Miss-Piggy-Bar: Liebevoll bereitet Monika Ekeler das Essen für die 120 Personen aus den Wassergymnastik-Gruppen beim SC Melle zu. Foto: Petra Ropers  Vergrößern

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Der Reha-Bereich ohne Monika Ekeler – das ist undenkbar im Sportverein. In die zahlreichen Gruppen bringt sie Lachen, Licht und Freude. Den Kranken hört sie zu, nimmt sich die Zeit, gibt Rat und Hilfe. Durch eigene Erfahrungen ermutigt sie die Menschen mit gesundheitlichen Problemen im Bewegungsapparat. „Ich fühle mit, kann mich gut reindenken“.

Alles begann 1993 mit der ersten Ausbildung im Reha- und dem ambulanten Herzsport sowie der Orthopädie. Seit 2004 zeigt die Übungsleiterin große fachliche Kompetenz und unermüdliche Einsatzbereitschaft beim SC Melle. Sie fördert das Miteinander in den Gruppen, organisiert Frühstücke, Auftritte bei goldenen Hochzeiten und die Teilnahme an den Veranstaltungen der Reha-Abteilung.

„Die Gruppen halten zusammen wie Pech und Schwefel“, erzählte die 65-Jährige.

Das liegt unter anderem auch an den Events in der Miss-Piggy-Bar. Aus dem früheren Schweinestall auf dem kleinen landwirtschaftlichen Anwesen wurden die Trennwände entfernt – der Partyraum mit separater Küche entstand. Dorthin lädt die Sportlerin 120 bis 130 Teilnehmer aus ihren Wassergymnastik-Gruppen ein.

Die 16 Brote für den „Strammen Max“ backt sie selbst, speziell eingelegte Gurken geben die richtige Würze.

Da nicht alle gleichzeitig in dem Partyraum Platz finden, veranstaltet sie die gesellschaftlichen Treffen an vier Abenden. Freundlich und hilfsbereit überzeugt sie die Kranken, am Austausch, an geselligen Zusammenkünften teilzunehmen.

Die Wassergymnastik liegt ihr sehr am Herzen. „15 Gruppen sind seit Monaten ohne Wasser und daher total traurig“, bedauerte die kontaktfreudige Übungsleiterin. Aus eigener jahrzehntelanger Erfahrung mit Rheuma und Schuppenflechte weiß sie, wie wichtig Bewegung ist. Ihr Ratschlag lautet: „Wer rastet, der rostet“.

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