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Weichen für Arkaden-Center gestellt
Wallenhorst. Geschlossen hat der „Ausschuss für nachhaltige Gemeindeentwicklung“ den Plänen für das Arkaden-Center zugestimmt. Der Beschluss des Gemeinderates am 23. Februar dürfte Formsache sein. Dann kann der Projektentwickler Arne Hopmann den Bauantrag für das Einkaufszentrum stellen. Bekommt er den wie gewünscht, sollen noch dieses Jahr die Bagger anrollen und 2013 die Geschäfte eröffnen.
„Die Bürger warten auf eine Entscheidung“: Marlene Posnin sprach vielen aus Rat und Verwaltung aus der Seele. Seit 1995 beschäftige man sich mit der Grünen Wiese, jetzt sei es Zeit, eine Entwicklung anzuschieben. „Eine Entwicklung, die uns gut zu Gesicht steht“, warb die CDU-Ratsfrau um Zustimmung. Die gab es, formuliert von Andreas Lucht (Wählergemeinschaft): „Ziel war von Anfang an die Stärkung des Zentrums. Und irgendwann müssen wir mit den Planungen auch mal aufhören und etwas machen.“
Unterstützung hatten die Vertreter der Mehrheitskooperation schon vor Wochen zugesagt. Und das, nachdem SPD, Grüne und WWG zwischenzeitlich erst die Wallenhorster um ein Votum bitten wollten. Die Bürgerbefragung wurde abgesagt, da Projektentwickler Arne Hopmann nachdrücklich erklärt hatte, dass der zeitliche Verzug das Projekt insgesamt ins Wanken gebracht hätte. So unterstützen nun auch die Grünen das Projekt, das sie jahrelang vehement abgelehnten. Mit den Mietern ist ein Eröffnungstermin im Jahr 2013 vereinbart.
Mehr als 12000 Quadratmeter groß ist die Fläche zwischen der Niedersachsenstraße und der in den 90er-Jahren errichteten Fußgängerzone. Hopmann will mit seiner Firma „Concept Immobilien“ das Areal komplett für Einzelhandel und Gastronomie nutzen. Für die größten Verkaufsflächen hat er Mietverträge geschlossen: REWE (Supermarkt), Lidl (Discounter), C&A (Bekleidung), Deichmann (Schuhe), Ernsting’s Family (Bekleidung), dm-Drogerie sowie Bäckerei Wellmann. Hinzu kommen etliche kleinere Ladeneinheiten sowie Cafés und Restaurants. Mit dem Auto können die Kunden nur über die Niedersachsenstraße das Center erreichen. An der Parkplatzzufahrt wird ein Mini-Kreisel gebaut. Auf CDU-Nachfrage erklärte Verkehrsplaner Manfred Ramm, dass der Kreisverkehrsplatz sicher geeignet sei: „Selbst mit dem Doppelten der prognostizierten Verkehrszahlen bekommen wir eine gute Verkehrsführung.“ Sein Kollege Johannes Eversmann, ebenfalls vom Büro Ingenieurplanung, hatte die Stellungnahmen von Bürgern und Behörden ausführlich erläutert. Alles in allem erfülle die Planung alle Erfordernisse.
Johannes Otte (CDU) erkundigte sich nach einem anderen Punkt: Der Betreiber des Supermarktes in Hollage wolle seines Wissens erweitern. Wie denn die Gemeindeverwaltung auf solche Entwicklungen in den anderen Ortsteilen reagieren wolle? Claudia Broxtermann: „Dem stehen wir positiv gegenüber.“ Es gehe dabei ja um die bessere Nahversorgung, führte die Fachbereichsleiterin der Verwaltung aus.
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