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GMHütter Ausschuss befürwortet 560000 Euro für Kunstrasen in Kloster Oesede
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Autor: Wolfgang Elbers 10. Februar 2012 17:34 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Entscheidung ohne große Diskussion

GMHütter Ausschuss befürwortet 560000 Euro für Kunstrasen in Kloster Oesede

Georgsmarienhütte. „Gleich abstimmen, falls es keine neuen Argumente gibt. Zu dem Punkt ist ansonsten alles schon gesagt“, forcierte Grünen-Vertreterin Petra Funke eine schnelle Entscheidung über die noch „offene Position“ Kunstrasenplatz Kloster Oesede. Nachdem über einen Betrag von 5000 Euro zuvor zum Teil eine halbe Stunde heftig argumentiert wurde, ging es bei den 560000 Euro für das fünfte Kunstgrün in der Stadt ganz schnell.

 
Der fünfte Kunstrasenplatz in der Hüttenstadt wird in Kloster Oesede realisiert. Foto: Martens  Vergrößern

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Die sechs CDU-Ausschussmitglieder sowie Heinrich Trimpe-Rüschemeyer und Peter Kompa von der SPD befürworteten, dass die Summe in den Haushalt eingestellt wird. Insgesamt rund eineinhalb Stunden nahmen Donnerstagabend im Ausschuss für Kultur, Schule, Soziales, Jugend und Sport die Entscheidungen über die beim letzten Mal vertagten Haushaltspunkte in Anspruch.

Einstimmigkeit: Ohne Gegenstimme wurden dabei zum Beispiel 39000 Euro für die übergangsweise Einrichtung eines Jugendtreffs im Schützenhaus Holzhausen in den Haushalt eingestellt. Eine von allen Fraktionen getragene Kompromisslösung gab es beim Parkplatz Johannes-Möller-Straße, wo für den Anbau einer Krippe an die Integrative Kindertagesstätte Lummerland und die Erweiterung des gemeinsamen Parkplatzes mit Realschule und Villa Stahmer die Verkehrsflächen neu geordnet werden müssen. 158000 Euro sind hier jetzt bei einer Enthaltung für den ersten Bauabschnitt vorgesehen.

Einen in der interfraktionellen Haushaltsrunde vorbesprochenen Konsens gab es auch beim Zuschuss für die Beratungsstelle der Diakonie. Der Zuschuss von 2000 Euro wird um 3000 Euro auf einen Betrag von 5000 Euro aufgestockt – die Hälfte der beantragten Summe.

Mehrheitlich befürwortet: Hierzu gehören unter anderem die 65000 Euro Preisgelder für einen Architektenwettbewerb für die Leichtathletik-Anlage auf dem Rehlberg, die mit den sieben Stimmen von SPD/Linke-Gruppe und Grünen gegen die sechs CDU-Vertreter Berücksichtigung fanden. Die CDU favorisierte hier statt eines städtebaulichen Wettbewerbs nur 10000 Euro für notwendige Untersuchungen. Beim Schulsportplatz Antoniusschule setzten SPD/Linke und Grüne ebenfalls mit sieben zu sechs Stimmen 250000 Euro für den ersten Bauabschnitt durch. Die CDU sah hier aufgrund Sponsoring und Eigenleistungen für 2012 nur einen Betrag von 100000 Euro als notwendig an.

Abgelehnt wurde der Antrag von SPD/Linke, insgesamt 24725 Euro für die Ausweitung von Freibesuchen sozial Benachteiligter im Panoramabad über den Familienpass hinaus einzustellen. Petra Funke (Die Grünen) stimmte mit der CDU dagegen. Sie hält ermäßigte Preise für Gruppen mit geringem Einkommen für sinnvoller.

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