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Bilderausstellung „Connection“ im Wallenhorster Rathaus
Wallenhorst. Dass das allgemein Bekannte durch Nahsicht oder eine andere Perspektive auf das überraschend Wesentliche reduziert wird – diese Erfahrung können Wallenhorster Kunstinteressierte demnächst in der Auseinandersetzung mit der Kunst von Anne Grunge-Dirkers machen.
Am Freitag, 2. März, wird im Rathaus die Ausstellung „Connection“ eröffnet, in der die Malerin eine Auswahl ihrer Arbeiten der vergangenen Jahre präsentiert. Das teilt die Gemeinde Wallenhorst mit.
Die Anregungen zu den Motiven gewinnt sie dabei aus der Beobachtung von Landschaft und Natur der Region. Ob Moore, Gewässer, Sümpfe, Wälder oder Steinbrüche: Anne Grunge-Dirkers fotografiert und/oder skizziert vor Ort. Danach setzt sie das Festgehaltene künstlerisch in ein Bild um.
So ist in allen Bilder die Natur gegenwärtig. Der Betrachter erkennt Vertrautes wie Wolken, die sich im Wasser spiegeln, Lichtreflexe, Äste, Zweige, Pflanzenformen oder organische Gebilde. Die Nahsicht auf diese Motive hingegen, ihre Vereinzelung und die ungewohnte Perspektive reduzieren es auf das Wesentliche. So schafft die Künstlerin aus dem Organischen eine abstrakte Form.
Verbindendes Element – eben die „Connection“ – bei fast allen Bildern der Ausstellung ist die Farbe Blau. In vielen Variationen ist auch sie aus der Welt der Sichtbarkeit herausgenommen.
Die gebürtige Emsländerin Anne Grunge-Dirkers lebt und arbeitet in Bramsche. Sie ist Gründungsmitglied des Bramscher Vereins für Bildende Kunst. Seit 1995 hat sie ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in der Region, dem norddeutschen Raum und den Niederlanden präsentiert. 2003 begann sie eine künstlerische Kooperation mit dem Objektkünstler Reinhard Dasenbrock.
Aus dieser Zusammenarbeit entstanden großformatige Gemeinschaftsbilder; eine Arbeit gewann 2004 sogar den St.-Andreas-Kunstpreis der UNESCO. Reinhard Dasenbrock wird auch die Einführung in die Wallenhorster Ausstellung gestalten.
Die Ausstellung „Connection“ wird in Wallenhorst am Freitag, 2. März, um 19 Uhr eröffnet. Neben Reinhard Dasenbrock wird sie von Stefan Sundrup mit selbst komponierten und -getexteten Liedern mitgestaltet.
Anschließend ist die Ausstellung bis Mittwoch, 25. April, zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen: montags, mittwochs und freitags von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 8 bis 17.30 Uhr.
Der Eintritt zu der Vernissage und zu der Ausstellung ist frei.
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