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GMHütte: Schulleiter für Erhalt der bisherigen Schulstruktur
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GMHütte: Schulleiter für Erhalt der bisherigen Schulstruktur
GMHütte: Schulleiter für Erhalt der bisherigen Schulstruktur
Georgsmarienhütte. „Die Diskussion über die künftige Schulstruktur ist in GMHütte erst ganz am Anfang“, machte Mark Reinhardt, Leiter der Carl-Stahmer-Hauptschule, zu Beginn der Ausschusssitzung deutlich, aber das Thema sei auch in der Hüttenstadt angekommen. Die Position der Schulleitungen der weiterführenden Schulen vor Ort ist eindeutig: Die Stadt soll das gut funktionierende gegliederte Schulsystem erhalten.
Das machen die Schulleiter Anne Ferié (Sophie-Scholl-Schule), Mark Reinhardt (Carl-Stahmer-Schule), Rudolf Meyer (Realschule), Ulrich Schimke (Gymnasium Oesede) und Andreas Viehoff (Comenius-Förderschule) in einem offenen Brief deutlich, den Reinhardt am Donnerstag kurz erläuterte. „GMHütte verfügt über ein Alleinstellungsmerkmal, wenn es die bisherige differenzierte Struktur fortführt, da die Nachbarkommunen aus der Not um den Erhalt der Schülerzahlen auf das Modell Oberschule setzen“, führte er aus.
Dieser Schritt habe aber viel zu große Schulsysteme zur Folge. Für GMHütte würde das zum Beispiel eine Schule mit mehr als 1000 Schülern bedeuten.
Schon der Vergleich der vorgegebenen Klassenstärken mache die Vorteile der bisherigen Struktur deutlich: In den beiden Hauptschulen seien jeweils 14 bis 17 Schüler pro Klasse die Regel, während an der Oberschule 28 Schüler vorgegeben seien. Die Folge: Dort sei ein „differenziertes Arbeiten“, orientiert an den individuellen Bedürfnissen der Schüler, wesentlich schwieriger.
GMHütte verfüge über „ein gut funktionierendes Schulsystem im Sekundarstufenbereich I, welches die Schulbereiche Gymnasium, Realschule, Hauptschule und Förderschule Lernen sinnvoll abdeckt“, führen die Schulleiter in ihrer Stellungnahme aus. Die organisatorische und pädagogische Zusammenarbeit sei über Jahre gewachsen und befinde sich auf hohem Niveau. Dies zeige zum Beispiel die schulübergreifende Laufbahnberatung, Kooperationsmodelle zwischen den Schulen oder die vertraglich manifestierte Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bei der Berufsorientierung.
Frei werdende Kapazitäten durch rückläufige Schülerzahlen könnten zum Ausbau der engen Kooperation der beiden Hauptschulen mit der Comenius-Förderschule genutzt werden. Perspektivisch sei auch der Aufbau einer „Inklusiven Hauptschule“ denkbar.
Bürgermeister Ansgar Pohlmann machte abschließend deutlich, dass die künftige Schulstruktur 2012 ein zentrales Thema sei. Schon in der nächsten Sitzung werde sich der Ausschuss damit beschäftigen.
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