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Wie Eltern und Lehrer in Meppen die Schullaufbahn-Empfehlungen für Viertklässler sehen
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Autor: Carola Alge 10. Februar 2012 08:10 Uhr  Mehr Artikel von dieser Autorin

„Die bekommen alle noch ihre Sternstunde“

Wie Eltern und Lehrer in Meppen die Schullaufbahn-Empfehlungen für Viertklässler sehen

cw Meppen. Gymnasium oder Oberschule? Vor dieser Frage standen bei der kürzlichen Zeugnisvergabe die Lehrer auch der hiesigen Grundschulen. Den Viertklässlern wurden nämlich nicht nur die „Jammerlappen“ ausgehändigt, sondern auch Trendmeldungen für den Besuch der weiterführenden Bildungsstätten ausgesprochen.

 
Oberschule oder Gymnasium? Entsprechende Empfehlungen haben auch die Rektorin der Meppener Paul-Gerhardt-Schule, Maria Helmkamp (l.), gerade den Viertklässlern gegeben. Foto: Carola Alge  Vergrößern

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Diese Schullaufbahn-Empfehlungen, wie sie im Amtsdeutsch genannt und zum Halbjahr als Trendmeldungen ausgesprochen werden, haben nicht unerheblichen Einfluss auf den weiteren Werdegang der Jungen und Mädchen. Auch an der Meppener Paul-Gerhardt-Schule standen die Pädagogen vor der Aufgabe, entsprechende Einschätzungen abzugeben. Neun der 30 Viertklässler empfahlen sie den Besuch des Gymnasiums, ebenfalls neun der Realschule und zwölf der Hauptschule. In 29 Fällen hielten sich die Eltern der betreffenden Kinder an die Empfehlung.

Schon in den Vorjahren hätten sich Eltern größtenteils an dem orientiert, was die Lehrer rieten, sagt Schulleiterin Maria Helmkamp. Welche Verantwortung sie und die Kollegen mit ihren Empfehlungen übernehmen, ist ihnen sehr bewusst. Als Klassenlehrer betreue man die Kinder allerdings viele Stunden, könne dadurch das jeweilige Kind „aus Erfahrung und Beobachtung einschätzen.“ Für die Rektorin wären allerdings sechs Grundschuljahre wünschenswert, bevor ein Wechsel ansteht. Sie denkt dabei an die Spätentwickler, die man nicht außen vor lassen sollte. „Auch die bekommen alle noch ihre Sternstunde“, sagt die Pädagogin aus Erfahrung. Mehr lesen Sie dazu am Samstag in Ihrer Tageszeitung.

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