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Melle: Stadt gibt keine Eisflächen frei
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Autor: Marita Kammeier 09. Februar 2012 18:10 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Spaß auf eigene Gefahr

Melle: Stadt gibt keine Eisflächen frei

Melle. Glückliches Glitzern in den Augen von Angelina und Maren, die vor dem Einbruch der Dunkelheit noch schnell eine Runde Schlittschuh laufen. Auch Jasmin gleitet über die dicke Eisfläche des Ludwigsees, Marc holt schnell den Schlitten.

 
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Spaß am See haben Maren, Maximiliana, Pia und Angelina. Vor der Dunkelheit laufen sie noch schnell eine Runde Schlittschuh. Fotos: Marita Kammeier Milde Mittagssonne am Ludwigsee: Am Wochenende steigt die Party. Noch allein: Jasmin und Marc warten auf Kinder zum Spielen.

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Doch die Stadt warnt: Das Betreten der zugefrorenen öffentlichen Gewässer ist verboten.

Nicht immer hält das Eis, was es verspricht. In Köln brach zuletzt eine 27-Jährige ein. Sie hatte versucht, ihren Hund aus dem Eiswasser zu ziehen. Solche Schlagzeilen gibt es in jedem Winter, wenn Dauerfrost die Gewässer erstarren lässt.

Den Spaß am Schlittschuhlaufen lassen sich viele trotzdem nicht nehmen. Am Hücker Moor, kurz hinter der niedersächsischen Grenze, tummeln sich jeden Nachmittag Jugendliche und Familien auf dem Eis. Auch Grönegauer lieben den See.

„Wir sind diesen Winter das erste Mal auf dem Eis“, erzählte die lustige Runde der vier Mädchen. Maren, Maximiliana, Pia und Angelina waren in diesem Winter das erste Mal zum Schlittschuhlaufen am See. Vorsichtig fuhren sie am Uferrand entlang, zumal die Dunkelheit nahte.

„In der Mitte fahren wir nicht. Dort sind Löcher für die Fische im See, durch Warntonnen gekennzeichnet“, erzählte Pia.

Der Spaß ist aber mit Vorsicht zu genießen. „Die Stadt gibt keine öffentliche Eisfläche frei“, erklärte Pressesprecherin Sabine Vollmer. Der Grund: Wenn eine Behörde einen See per Amtssegen zur sicheren Schlittschuhbahn erklärt, könnte sie bei einem Unglück unter Umständen haften. „Ist ein Mensch im Eis eingebrochen, beträgt die Überlebenszeit in der Regel nur wenige Minuten“, so Vollmer.

Für die Teiche auf Privatgrundstücken ist der Eigentümer zuständig. So ist es auch am Ludwigsee. Bei Peter Grothaus steigt am Wochenende die Party mit offenem Kamin, heißen Getränken, Grillwürstchen, Musik und Sitzplätzen auf dem See.


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