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Band Northern Star gewinnt Caritas-Musikwettbewerb
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Autor: Stefan Buchholz 09. Februar 2012 19:00 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

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Andreas T. Donnerstag, 09. Februar 2012 22:02 Uhr

„Wie im Rausch“ auf Platz eins

Band Northern Star gewinnt Caritas-Musikwettbewerb

Osnabrück. 15 Musiker aus Osnabrück und der Region stellten sich jetzt im Finale des Wettbewerbs „Musikrausch 2012“. Keine leichte Aufgabe für die Jury: Von den Solokünstlern und Bands gab es teilweise hochwertigen Rap, Folkpop und Rock zu hören. Am Ende der Präsentation punkteten die Juroren eindeutig für die Band Northern Star.

 
 
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Hoffnungsvoller musikalischer Nachwuchs: Northern Star (großes Foto) heißt die Siegerband des Wettbewerbs „Musikrausch 2012“ – dicht gefolgt von The Interfering (unten links) auf dem zweiten Rang und St. Helens (unten rechts) auf dem dritten Platz. Fotos: Hermann Pentermann Die Siegerband 2012: Northern Star. Fotos: Hermann Pentermann Weitere "Musikrausch"-Impressionen...

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Die fünf Musiker aus Osnabrück überzeugten mit dem clever arrangierten Stück „Wie im Rausch“. Der Text sei bei der Lektüre eines Zeitungsartikels entstanden, wie Sängerin Sara Höweler auf der Bühne der Osnabrücker Lagerhalle sagte. „Nach einer Party verursachte ein 18-Jähriger einen Unfall, bei dem sein bester Freund starb.“ Der Song wird von einem hypnotischen Klavierlauf dominiert.

Noch während der Präsentationsphase zeigte sich Kreisrat Matthias Selle als Jurymitglied vom Northern-Star-Auftritt sehr begeistert. „Spitzenmäßig musiziert und appellativ ohne moralischen Zeigefinger.“ Die Band gewann mit dem Sieg einen Aufnahmetag in einem professionellen Tonstudio.

Die Mitglieder der Gruppe The Interfering waren ebenfalls hellauf begeistert: Für ihren zweiten Platz gab es ein komplettes Schlagzeug-Set. „Das ist ja eigentlich am geilsten“, sagte Josefine Siebenand von der vierköpfigen Band der Ursulaschule. Sie hatte mit ihrer ausdrucksstarken Stimme dem Lied „Nothing inside“ ein voluminöses Zentrum verschafft. Dort herum hatten die Schüler mit Akustikgitarren, sanftem E-Bass und peruanischer Cajón eine folkige Ballade komponiert. „Die Songidee entstand im Krankenhaus. Neben mir lag ein Jugendlicher, der sich fast zu Tode getrunken hatte“, erzählte Gitarrist Jonas Langen.

Für die vulkanisch-eruptive und rockig-rotzige Nummer „Hide yourself“ der Band St. Helens reichte es noch für Platz drei. Die Dauergäste in den Musikrausch-Finalrunden heimsten in diesem Jahr als Preis eine neue E-Gitarre ein. Einen Gutschein für musikalisches Equipment bekam Ato A. Blankson-Aikins alias Rapper Ato-matic. Der 28-jährige Osnabrücker platzierte in seinem Anti-Drogen-Sprechgesang auch soziale Kritik: „Der Himmel der Reichen ist die Hölle der Armen.“ Ebenfalls einen Gutschein für das Musik-Fachgeschäft holte sich das „Koma Amok“-Projekt ab. Die Mitglieder nannten in ihrem Lied „Koma“ Gründe, warum Jugendliche Alkohol als Problemlöser nutzen.

Der Wettbewerb „Musikrausch“ ist eine Aktion der Caritas. Er gehört zum Projekt „Halt – Hart am Limit“, das seit Jahren aktiv gegen Alkoholmissbrauch und exzessives Trinken unter Jugendlichen vorgeht. Vor und während des Ossensamstags sind Projektmitarbeiter mit unterschiedlichen Aktionen unterwegs, um besonders Jugendliche zum verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu bewegen.

In diesem Jahr hatten sich 15 Bands für den vierten „Musikrausch“-Contest beworben. Fünf von ihnen wurden von einer Caritas-Jury für das Finale ausgewählt. Ihre Qualität bewerteten in der Endrunde acht politische Vertreter aus Stadt und Landkreis, der Polizei und Musikexperten.


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  Leserkommentare

 
Andreas T., Donnerstag, Februar 9 um 22:02 Uhr Northern Star ? Das war bestimmt eine klasse Veranstaltung. Schade, dass nur so oberflächliche Informationen zu den Bands im Artikel stehen.
Meinen Glückwunsch allen Gewinnern !
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