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Brögbern bekommt bald 25 neue Bauplätze
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Autor: Burkhard Müller 10. Februar 2012 07:00 Uhr  Mehr Artikel von diesem Autor

Gegenüber der Ortsverwaltung – Auch Altenwohnungen

Brögbern bekommt bald 25 neue Bauplätze

Lingen. Mehrheitlich (zwei Gegenstimmen, eine Enthaltung) haben am Mittwoch die Mitglieder des Planungs- und Bauausschusses der Stadt Lingen empfohlen, in Brögbern ein neues Baugebiet auszuweisen. Die dafür vorgesehene Fläche befindet sich in südlicher Richtung gegenüber der Ortsverwaltung an der Ecke Duisenburger Straße/Am Kindergarten.

 
Gegenüber der Ortsverwaltung in Brögbern ist ein Baugebiet geplant. Foto: Burkhard Müller  Vergrößern

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Nach Angaben der Verwaltung ist es vorgesehen, auf der rund zwei Hektar großen Ackerfläche 25 Wohnbaugrundstücke mit einer durchschnittlichen Größe von rund 550 Quadratmetern zu schaffen. Die Gebäude sollen zweigeschossig in Form von Einzel- und Doppelhäusern sowie in offener Bauweise gebaut werden. Darüber hinaus solle zur Stärkung des Ortskerns innerhalb des geplanten Wohnbaugebietes an der Duisenburger Straße die Ansiedlung zusätzlicher Einzelhandels- und Dienstleistungseinrichtungen planungsrechtlich ermöglicht werden. Vorgesehen seien zudem mehrere Altenwohnungen. Entgegen früheren Planungen entfällt die Ansiedlung eines großflächigen Lebensmitteleinzelhandelsbetriebes.

Dorfmittelpunkt

Zudem sei es geplant, im Einmündungsbereich der Straße Am Kindergarten in die Duisenburger Straße einen Platz als Dorfmittelpunkt anzulegen. Weitestgehend erhalten werden sollen zudem die das Plangebiet umfassenden großen Wallhecken.

Für die CDU erklärte Stefan Heskamp, dass es nötig und wichtig sei, innerhalb des Ortskerns von Brögbern ein neues Baugebiet auszuweisen. „Zudem finde ich es prima, dass in dem neuen Baugebiet auch Altenwohnungen Platz finden werden“, betonte Heskamp.

Dagegen hielt Birgit Kemmer, Bündnis 90/Die Grünen. Ihrer Meinung nach sei das Ausweisen neuer Baugebiete völlig unnötig: „Wir sollten die bestehende Bebauung besser nachverdichten“, meinte die Grünen-Ratsfrau. Auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sei das Versiegeln immer weiterer Flächen nicht hinzunehmen.

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