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Keine längere Beleuchtung der Straßen in Herzlake
Herzlake. Sollen die Straßen in Herzlake bei Dunkelheit wieder länger beleuchtet werden oder soll lieber weiter Energie und damit Geld gespart werden? Mit dieser Frage hat sich nun der Gemeinderat beschäftigt. Am Ende entschied das Gremium mehrheitlich, dass alles beim Alten bleiben soll.
Im März 2011 hatte der Rat einstimmig beschlossen, die Straßenlaternen im Gemeindegebiet morgens erst um 6 Uhr statt um 5.30 Uhr einzuschalten. Abends sollte das Licht in Herzlake bis 23 Uhr (vorher 0.30 Uhr) und in den Ortsteilen bis 22.30 Uhr (vorher 23.30 Uhr) brennen. Dadurch seien insgesamt rund 7800 Euro an Energiekosten gespart worden, wie der stellvertretende Gemeindedirektor Günter Bölscher auf Anfrage der UWG erläuterte.
Die UWG-Fraktion war es auch, die nun für eine Rückkehr zu den alten Beleuchtungszeiten plädierte, nachdem es mehrfach Beschwerden aus der Bevölkerung über die neue Regelung gegeben habe. Gerade für Berufstätige, die früh zur Arbeit aufbrechen müssen, sei die Situation seit der Umstellung „sehr ungemütlich und gefährlich“, wie Barbara Pawelczyk erklärte. Ihr Fraktionskollege Gerd Henkel verwies darauf, dass Touristen, die spätabends in Herzlake unterwegs seien, Schwierigkeiten hätten, sich in fremder Umgebung bei Dunkelheit zu orientieren. „Daher sollten wir wenigstens im Ortskern zur alten Regelung zurückkehren“, forderte er.
Die CDU hingegen sah keinen Anlass für eine erneute Änderung. Laut Maria Stuckenberg muss vor allem gewährleistet sein, dass Kinder und Jugendliche auf beleuchteten Straßen nach Hause zurückkehren können. Das sei durch die gegenwärtigen Zeiten gegeben. Der UWG-Antrag auf Rücknahme der neuen Regelung fand letztlich ebenso wenig eine Mehrheit wie ein Zusatzantrag von Horst Töller (SPD). Er hatte gefordert, die abendliche Beleuchtung in den Ortsteilen um eine Stunde zu verlängern, denn „im Außenbereich“ habe es die meisten Beschwerden gegeben.
Sachstand zum Autohof
Ebenfalls auf Antrag der UWG berichtete Gemeindedirektor Ludwig Pleus über den Stand der Dinge zum geplanten Autohof an der E233. So befinde sich der Eigentümer des dafür vorgesehenen Areals zurzeit in Gesprächen mit potenziellen Investoren, wie etwa einer Mineralölgesellschaft. Die Ergebnisse sollen Mitte dieses Monats mitgeteilt werden, so Pleus. Das Projekt lasse sich unabhängig vom Ausbau der E233 umsetzen: „Wir sind nicht auf eine komplett neue Trasse angewiesen.“
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21.05.2011
